- ACAP-Permit3.000 Rupien je Person (Ausländer), 1.000 für SAARC-Bürger, Kinder unter zehn frei; online über das ePermit-Portal des NTNC (plus 2,9 % Gebühr), am Schalter in Pokhara oder Kathmandu, am Kontrollposten das Doppelte
- TIMS-Karte2.000 Rupien für Ausländer in Gruppen über einen Veranstalter; ausgestellt vom Nepal Tourism Board oder TAAN in Pokhara und Kathmandu; Passkopie und Foto
- GuideSeit 1. April 2023 Pflicht für ausländische Trekker in Schutzgebieten; alle 38 Pakete enthalten einen lizenzierten Guide
- KontrollpostenPothana (bei Start in Kande) oder Dhampus (bei Start in Phedi), dazu Deurali; Permit und TIMS werden registriert
- HöheHigh Camp 3.580 m als höchster Schlafplatz, Aussichtspunkt 4.200, Basislager 4.500; in den Viertägern 60 Stunden von Pokhara bis oben
Das Schutzgebiet: ACAP seit 1986, Mardi seit 2012
Das Annapurna Conservation Area Project begann 1986 als Pilotprojekt in Ghandruk, wurde 1992 als Schutzgebiet ausgewiesen und ist mit 7.629 Quadratkilometern das größte Nepals: 1.226 Blütenpflanzen, 105 Säugetiere, 523 Vogelarten, darunter der Danphe, Nepals Nationalvogel, den man im Wald zwischen Forest Camp und Low Camp mit etwas Glück sieht. Anders als die Nationalparks wird es nicht vom Staat, sondern vom National Trust for Nature Conservation verwaltet, der keine regelmäßigen Staatsmittel bekommt und sich aus den Eintrittsgebühren der Trekker finanziert – das ist der Grund, warum das Permit doppelt kostet, wenn man es erst am Posten kauft.
Der Mardi-Grat war bis 2012 ein Weg für Hirten und Zeltexpeditionen. In dem Jahr eröffneten TAAN, ACAP und NTNC die Route nach einer Erkundung; ein Ausschuss aus dem Dorf Sidhing, das Mardi Himal Tourism Trek Management Committee, baute die ersten Lodges auf. Die Kathmandu Post beschrieb den Weg 2018 noch als „neu eröffnet“ mit zwanzig ausländischen Trekkern in einer Woche; nach 2015, mit dem Boom des einheimischen Tourismus, wuchs er zum meistbegangenen kurzen Trek der Region. Im März 2026 zählte ACAP 48.513 ausländische Besucher im gesamten Annapurna-Gebiet – in einem Monat.
Permit, TIMS und Guide: was man braucht und wo man es bekommt
Zwei Papiere und ein Mensch. Das ACAP-Permit kostet für Ausländer 3.000 Rupien (rund 20 Euro), für Bürger der SAARC-Staaten 1.000, Kinder unter zehn sind frei. Es gibt es online über das ePermit-Portal des NTNC mit Kartenzahlung und 2,9 Prozent Gebühr, am Schalter des Nepal Tourism Board in Pokhara (Damside) oder Kathmandu (Bhrikutimandap) in bar, oder am Kontrollposten – dort aber zum doppelten Preis. Die TIMS-Karte des Nepal Tourism Board kostet 2.000 Rupien für Ausländer, 1.000 für SAARC, und wird seit 2023 nur noch über registrierte Veranstalter ausgestellt; sie braucht Passkopie, Foto und Versicherungsdaten. Der Guide ist seit dem 1. April 2023 Pflicht: Das Nepal Tourism Board hat für ausländische Trekker in Nationalparks und Schutzgebieten lizenzierte Begleitung vorgeschrieben, die Kathmandu Post meldete es am 4. März 2023. Bei allen 38 Paketen hier ist der Guide drin; die Anbieter besorgen ACAP und TIMS vorab und brauchen dafür Passkopie und Foto – Pokhara Adventure, Nomad Mountain Club und Alliance schreiben das ausdrücklich, bei den anderen gilt es auch.
Bei 29 der 38 Pakete stehen ACAP und TIMS in der Leistungsliste. Bei neun fehlen sie – Base Camp Hike, Mosaic, Amazing Nepal, Nepal Treks, Heaven Himalaya („alle Gebühren“), Wander Walkers, Trip Pokhara, Adventure Blossom, Shiva Excursion. Dort nachfragen; 5.000 Rupien sind keine Kleinigkeit, aber auch kein Grund, ein sonst passendes Paket zu verwerfen.

