- StandardPokhara → Kande (1 h Fahrt) · Deurali 2.100 m · Forest Camp 2.600 · Low Camp 2.990 · High Camp 3.580 · Aussichtspunkt 4.200 / Basislager 4.500 · Siding 1.750 · Jeep nach Pokhara = 4 oder 5 Tage
- Distanz und HöheRund 40 Kilometer, 2.900 Höhenmeter hinauf und 2.800 hinab; Etappen von 3 bis 7 Stunden, der Gipfelmorgen 4 bis 8 Stunden hin und zurück
- Höchster SchlafplatzHigh Camp, 3.550 bis 3.600 Meter (Anbieter schreiben 3.540 bis 4.000); darüber gibt es Teestände am Morgen, aber keine Betten
- Ab KathmanduPlus Touristenbus 6–7 Stunden (Abfahrt 7:00 bis 7:30 Uhr ab Kantipath) oder Flug 25 Minuten nach Pokhara; die Pakete ab Kathmandu haben 6 bis 12 Tage
Drei, vier, fünf oder zehn Tage: was die Zahl bedeutet
Die Tage in den Titeln zählen ab Pokhara oder ab Kathmandu, das ist der erste Unterschied. Vier Tage ab Pokhara ist das häufigste Muster (neun Pakete): Tag 1 bis Forest Camp, Tag 2 bis High Camp, Tag 3 Gipfelmorgen und Abstieg bis Low Camp oder Badal Danda, Tag 4 nach Siding und Jeep. Das sind zwei lange Tage und 60 Stunden von Pokhara bis auf 4.500 Meter. Fünf Tage (zehn Pakete) verteilen den Aufstieg auf drei Nächte – Deurali oder Pothana, Low Camp oder Forest Camp, High Camp – und schlafen oft zweimal im High Camp oder einmal in Badal Danda auf dem Rückweg; das ist der Rhythmus, den wir für die Höhe empfehlen. Drei Tage gibt es nur bei CAN Travels: Dhampus, Forest Camp, High Camp, dann alles an einem Tag – Basislager, Abstieg bis Siding. Sechs bis zwölf Tage sind dieselben vier bis fünf Trekkingtage plus Anreise aus Kathmandu, Hotelnächte in Pokhara und Kathmandu, Stadtführungen und bei Mission Himalaya und Alliance zwei Tage über Lwang. Der Trek wird davon nicht länger, die Reise schon.
Die Etappen
Acht Abschnitte: die Anreise, der Einstieg, der Wald, der Grasgrat, das High Camp, der Gipfelmorgen, der Abstieg und die Erweiterungen. Höhen nach den Angaben von Nepal Wilderness, Himalaya Trip, Fewa Trail und Himalayas On Foot, die am genauesten sind; wo die Anbieter abweichen, steht es dabei. Unter jedem Abschnitt, wer dort schläft.

Eine Stunde auf der Baglung-Straße nach Kande, dem üblichen Einstieg; Alternativen sind Phedi und Dhampus, bei Sisne Rover Banskot.
Der Mardi-Trek beginnt, wo der Poon-Hill- und der Annapurna-Base-Camp-Trek beginnen: an der Straße von Pokhara nach Baglung, 25 Kilometer und eine knappe Stunde ab Lakeside. Kande auf 1.770 Metern ist der Einstieg der meisten Pakete; Heaven Himalaya, Accessible Adventure und Himalayan Wander Walkers starten in Phedi (1.130 m) und steigen über Dhampus auf, Base Camp Hike und der Dreitäger von CAN fahren bis Dhampus, Sisne Rover geht ab Banskot über Kalikasthan und Hemjakot. Gerüstpakete fahren im Sammeljeep oder Bus, die Vollpakete im Privatwagen. In Dhampus oder Pothana steht der ACAP-Kontrollposten, wo Permit und TIMS geprüft werden. Wer aus Kathmandu kommt, hat davor sechs bis sieben Stunden Touristenbus (Abfahrt 7:00 bis 7:30 Uhr ab Kantipath) oder 25 Minuten Flug.

Steinstufen hinauf zum Australian Camp auf 2.060 Metern, dem ersten Panorama, dann sanft über Pothana nach Deurali, wo der Mardi-Weg vom Annapurna-Weg abzweigt.
Der erste Tag ist der kürzeste: 90 Minuten Stufen von Kande zum Australian Camp, einer Wiese mit Lodges und dem ersten Blick auf Annapurna Süd, Hiunchuli und Machapuchare, dann eine Stunde durch Wald und Felder nach Pothana (1.950 m) mit dem ACAP-Posten und weiter nach Pitam Deurali auf 2.100 Metern. Hier steht das Schild „Forest Camp“, das nach rechts vom Hauptweg ins Annapurna-Heiligtum abzweigt. Viele Viertäger gehen am ersten Tag durch bis zum Forest Camp (Himalaya Trip: 14 Kilometer, sieben Stunden); die Fünftäger schlafen in Deurali oder Pothana. Wer ab Phedi startet, hat davor noch den Aufstieg über Dhampus, ein Gurung-Dorf mit Terrassen und Lodges.

Der Waldtag: auf dem Kamm durch Eichen, Ahorn und Rhododendron, ohne Teehaus unterwegs, bis zur Lichtung von Kokar, dem Forest Camp.
Ab Deurali ist man allein mit dem Wald. Der Pfad folgt dem Kamm, fällt einmal steil ab und steigt wieder, durch Eichen mit Bartflechten, Ahorn und Rhododendron, der im März und April blüht. Zwischen Deurali und Forest Camp gibt es keine Lodge, deshalb Wasser und Riegel mitnehmen; Sisne Rover und Himalayan Wander Walkers schreiben das ausdrücklich. Das Forest Camp, auf Karten Kokar, ist eine Lichtung auf 2.520 bis 2.600 Metern mit sechs bis sieben Lodges, die erste Nacht der meisten Viertäger. Nepal Treks and Tour behauptet, hier gebe es keine Teehäuser; das stimmt seit Jahren nicht mehr.

Aus dem Wald auf den Grasgrat: Low Camp auf 2.990 Metern mit dem ersten nahen Machapuchare, dann Badal Danda, der „Wolkenhügel“, über der Baumgrenze.
Zwei Stunden über das Rest Camp (2.605 m) nach Low Camp, einer Lodgegruppe auf 2.990 Metern, wo der Machapuchare zum ersten Mal direkt vor einem steht. Danach lichtet sich der Wald, der Weg läuft auf dem Grat, und nach einer weiteren Stunde erreicht man Badal Danda auf 3.210 bis 3.300 Metern: Lodges auf einer Kuppe, morgens über dem Nebelmeer, deshalb der Name. Viele Anbieter schlafen hier auf dem Rückweg – Himalaya Trip, Blissful, Nepal Wilderness, Alliance, Base Camp Hike – weil es tiefer liegt als das High Camp und die Sonne früher kommt. Das Fünftage-Muster von Nepal_first schläft schon im Aufstieg in Badal Danda und gibt sich damit einen Akklimatisierungstag mehr.

Der Grat wird schmal und offen, links das Modi-Tal, rechts der Mardi Khola; das High Camp auf 3.580 Metern ist die letzte Lodgegruppe und das Lager für den Gipfelmorgen.
Ab Badal Danda läuft man auf dem Rücken des Mardi Himal, mit Annapurna Süd und Hiunchuli links voraus und dem Machapuchare rechts. Das High Camp liegt auf 3.550 bis 3.600 Metern (Anbieter schreiben 3.540 bis 4.000); es ist die letzte Stelle mit Lodges, rund ein Dutzend Steinhäuser mit blauen Dächern, Gemeinschaftsbad, Strom gegen Gebühr. Hier schlafen alle Pakete mindestens eine Nacht; wer zum Basislager will, meist zwei, oder steigt nach dem Gipfelmorgen bis Badal Danda oder Low Camp ab. Nachts wird es im Herbst minus fünf, im Winter minus 15 Grad; Nepal Wilderness gibt einen Schlafsack bis minus 25 mit. Der Guide von 127810P1, den wir nicht im Vergleich haben, notiert: „Oberhalb gibt es morgens Teestände, aber keine Betten.“

Aufbruch um vier mit Stirnlampe: zwei Stunden zum oberen Aussichtspunkt auf 4.200 Metern, wo die meisten umkehren; das Basislager auf 4.500 Metern liegt zwei weitere Stunden auf schmalem, felsigem Grat.
Der Tag, um den es geht. Vom High Camp steigt der Grat in Stufen: nach 45 Minuten der untere Aussichtspunkt, nach zwei Stunden der obere auf rund 4.200 Metern, mit dem Sonnenaufgang auf Annapurna Süd, Hiunchuli, Annapurna I und dem Machapuchare zum Greifen nah. Von hier sind es noch zwei Stunden auf schmalem, oft vereistem Pfad bis zum Basislager auf 4.500 Metern (Anbieter: 4.450 bis 4.550), einer Mulde unter der Südflanke des Mardi Himal. Himalayan Wander Walkers schreibt, was viele Guides sagen: „Viele kehren am oberen Aussichtspunkt um, die Aussicht ist ähnlich.“ Von den 38 Paketen legen 24 das Basislager fest, sechs den Aussichtspunkt (Magic Himalaya, Heaven Himalaya, Pokhara Adventure, Dadhi Ram Thapa, ABC Trek, Amazing Nepal nennt 4.500 „Viewpoint“), fünf lassen die Wahl, drei haben keinen Ablauf. Danach zurück zum High Camp zum Frühstück – oder gleich weiter hinab.

Nicht denselben Weg zurück: unterhalb des Low Camp zweigt ein steiler Pfad nach Osten ab, durch Wald und Terrassen ins Gurung-Dorf Siding, von dort Jeep oder eine Stunde weiter nach Lumre.
Fast alle Pakete machen aus dem Kammweg eine Runde. Vom Low Camp führt ein Pfad nach Osten steil hinab, rutschig nach Regen, durch Wald und dann Terrassen nach Siding (auch Sidhing oder Sidding, 1.700 bis 1.900 m), einem Gurung-Dorf mit Lodges und Homestays; Dadhi Ram Thapa und Fewa Trail schlafen hier, Nepal Wilderness bietet einen Extratag nach Lwang über Ghalel an. Ab Siding fährt ein Jeep in zwei bis drei Stunden nach Pokhara – Sammeljeep bei den Gerüsten, privat bei Nepal Wilderness, Himalayas On Foot, CAN 3 Tage. Andere gehen noch eine Stunde weiter bis Lumre (1.200 m) an der Straße oder bis Kalimati, Peace Himalaya bis Hemja. Base Camp Hike geht stattdessen nach Westen über Landruk nach Siwai, Mission Himalaya und Alliance über Lwang zu den Teegärten. Wer den Tag mit Basislager und Abstieg bis Siding verbindet (CAN 5 und 3 Tage, Peace Himalaya), hat 2.700 Höhenmeter hinab an einem Tag.

Wer Zeit hat, hängt Lwang mit seinen Teegärten an, geht über Landruk ins Modi-Tal oder verbindet Mardi mit dem Annapurna Base Camp.
Drei Erweiterungen kommen in den Paketen vor. Lwang, ein Gurung-Dorf mit Teegärten und Homestays einen Tag östlich von Siding: Mission Himalaya und Alliance schlafen dort, Nepal Wilderness bietet den Tag als Option. Landruk im Modi-Tal: Base Camp Hike steigt von Badal Danda nach Westen ab und endet in Siwai, dem Einstieg zum Annapurna Base Camp. Und die Verbindung mit dem <a href="/de/touren/annapurna-base-camp/">Annapurna-Base-Camp-Trek</a> selbst: von Low Camp nach Landruk, Chhomrong und hinauf ins Heiligtum, insgesamt zehn bis zwölf Trekkingtage; bei Viator gibt es solche Kombinationen, wir haben sie hier nicht aufgenommen. Wer weniger Zeit hat, vergleicht Mardi mit dem <a href="/de/touren/poon-hill/">Poon-Hill-Trek</a>, der zwei Tage kürzer und 1.300 Meter niedriger ist.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Tagesabläufe der Produkte
Drei Abläufe, wie sie bei Viator stehen: der Fünftäger von Nepal Wilderness mit Nacht in Badal Danda, der Viertäger von CAN Travels als Gerüst und die elf Tage von Mission Himalaya mit Flügen, Hotels und Lwang. Höhen und Zeiten sind die der Anbieter, geglättet, wo sie sich widersprechen.
Nepal Wilderness Trekking · 5 Tage ab Pokhara, Träger, Vollpension, Schlafsack, Spikes 5 Tage · 4 Nächte
Abholung am Hotel, Privatwagen nach Kande, über Australian Camp und Pothana nach Deurali.
☾ Lodge, PrivatzimmerVier Stunden durch den Wald zum Forest Camp, Mittag, zwei weitere zum Low Camp.
☾ Lodge, PrivatzimmerÜber Badal Danda auf den offenen Grat, Machapuchare und Annapurna Süd voraus.
☾ Lodge, PrivatzimmerFrüh zum Basislager oder nur bis zum Aussichtspunkt, zurück zum High Camp, Abstieg nach Badal Danda.
☾ Lodge, PrivatzimmerSteil hinab nach Siding, Sammeljeep nach Pokhara; auf Wunsch ein Extratag über Ghalel nach Lwang.
CAN Travels · 4 Tage Gerüst ab Pokhara: Guide, Permit, Betten, Sammeljeep – Essen selbst 4 Tage · 3 Nächte
Sammelbus oder -jeep nach Kande, durch Wald und Dörfer, stellenweise steil, bis zum Forest Camp.
☾ GästehausLanger Aufstieg über Low Camp und Badal Danda auf den Grat.
☾ GästehausSteiler und felsiger zum Basislager, ein paar Stunden oben, dann hinab bis Low Camp.
☾ GästehausDurch Wald und Terrassen nach Siding, Sammeljeep zurück zum Hotel.
Mission Himalaya · 11 Tage mit Flügen, vier Hotelnächten, Träger, Lwang 11 Tage · 10 Nächte
Abholung, Hotel, Spaziergang durch Thamel.
☾ Hotel DreisterneFrühflug nach Pokhara, Fahrt nach Kande, über Australian Camp und Pothana nach Deurali.
☾ GästehausDurch Nadel- und Rhododendronwald zur Lichtung von Kokar.
☾ GästehausKurzer Tag wegen der Höhe; Mittag und Nacht im Low Camp mit Blick auf den Machapuchare.
☾ GästehausÜber Badal Danda auf den Grat, viel trinken, kurze Etappe.
☾ GästehausÜber den Aussichtspunkt zum Basislager, Mittag im Freien, zurück zum High Camp.
☾ GästehausDurch Rhododendron und Kiefern hinab, Mittag im Low Camp, weiter nach Sidhing.
☾ GästehausFlacher Weg nach Lwang, Gurung-Dorf mit Teegärten, abends Tanz und Musik.
☾ GästehausMorgens durch die Teegärten, kurzer Aufstieg nach Khoramukh, Fahrt nach Pokhara.
☾ Hotel DreisterneStadtführung Pokhara (Davis Falls, Gupteshwor, Bergmuseum, Friedenspagode), Rückflug.
☾ Hotel DreisterneDurbar Square mit Stadtführer, Transfer zum Abflug.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Anreise: Pokhara, die Baglung-Straße und der Weg aus Kathmandu
Der Trek beginnt an der Straße von Pokhara nach Baglung, 25 Kilometer nordwestlich von Lakeside. Kande liegt direkt an der Straße auf 1.770 Metern, Phedi zehn Kilometer davor auf 1.130, Dhampus zwei Kilometer oberhalb von Phedi auf einer Piste. Die Gerüste fahren im Sammeljeep oder Linienbus (rund eine Stunde, 200 bis 500 Rupien einzeln), die Vollpakete im Privatwagen. Zurück geht es ab Siding auf einer Piste, die seit einigen Jahren bis ins Dorf reicht: zwei bis drei Stunden im Jeep nach Pokhara, oder man geht eine Stunde weiter bis Lumre an der Asphaltstraße und nimmt dort Bus oder Jeep.
Aus Kathmandu sind es 200 Kilometer auf der Prithvi-Straße: Touristenbusse fahren zwischen 7:00 und 7:30 Uhr ab Kantipath, sechs bis acht Stunden, 10 bis 15 Dollar; die Paketpreise ab Kathmandu enthalten diesen Bus (Magic Himalaya, Ace, Himalayan Adventure, Heaven Himalaya im Privatwagen, Trek Around, Blissful, Nepal Treks). Der Flug dauert 25 Minuten und kostet 120 bis 130 Dollar je Strecke; Mission Himalaya, Alpine Club und Alliance haben ihn hin und zurück drin, Himalayas On Foot nur hin. Seit Januar 2023 landen die Flüge am neuen Flughafen Pokhara, zehn Kilometer östlich von Lakeside.

