- StandardKathmandu → Machha Khola (Bus 8–10 h) · 5 Tage zu Fuß bis Samagaon 3.530 m · Ruhetag · Samdo 3.860 · Dharmasala 4.460 · Larke La 5.106 → Bimthang 3.720 · Dharapani 1.860 · Jeep und Bus zurück = 12–14 Tage
- Kurz und lang10 Tage: Himalayan Scenery (ein Ruhetag, Samagaon–Dharmasala in einem Tag) · 17–19 Tage: Outshine, World Himalaya, Explore Himalaya, Great Vision, Alpine Club (Start Arughat oder Soti Khola, Ausstieg zu Fuß) · 21–25 Tage mit Tsum Valley
- HöhenmeterRund 6.500 hinauf und 6.500 hinab über den ganzen Circuit; Passtag 650 hinauf, 1.400 hinab
- KontrollpostenJagat (Eintritt Sperrgebiet), Namrung (MCAP), Dharapani (Ausstieg, ACAP); Permits werden gestempelt
- AnschlussDharapani liegt auf dem Annapurna Circuit: Jeep nach Besisahar (3–4 h) oder weiter nach Manang und über den Thorong La (+ 7–9 Tage)
Zehn, dreizehn oder neunzehn Tage: was die Zahl bedeutet
Die Tage in den Titeln zählen ab Kathmandu und meist bis Kathmandu, mit oder ohne Ankunfts- und Abreisetag. Zwölf bis vierzehn Tage sind der Standard: ein Fahrtag hin, neun bis zehn Tage zu Fuß mit einem Ruhetag, ein Fahrtag zurück, dazu bei den Vierzehntägern ein oder zwei Hotelnächte am Anfang. Magical Nepal braucht dreizehn Tage für zwei Ruhetage, weil es keine Hotelnacht mitzählt. Zehn Tage (Himalayan Scenery, Places Nepal Kurzversion) heißt: Machha Khola bis Dharapani in acht Tagen mit einem Ruhetag und dem Sprung von Samagaon nach Dharmasala – 900 Höhenmeter über 3.500 Metern an einem Tag, was die Leitlinie „300 bis 500 Meter Schlafhöhe je Tag“ verletzt. Wer das bucht, sollte vorher schon auf 4.000 Metern gewesen sein. Siebzehn bis neunzehn Tage (Outshine, Explore Himalaya, Great Vision, Alpine Club, World Himalaya) bedeuten zwei bis drei Hotelnächte mit Stadtführung, Start weiter unten in Soti Khola oder Arughat und nach dem Pass noch zwei bis drei Tage zu Fuß das Marsyangdi-Tal hinunter – die alte Route, die es vor der Straße gab. 21 bis 25 Tage sind der Circuit mit dem Tsum Valley.
Die Etappen
Acht Abschnitte: die Anreise, die Schlucht, das Nubri-Tal, der Ruhetag, die Höhe, der Pass, der Ausstieg und die Tsum-Schleife. Höhen nach den Angaben von Sole Encounters, Magical Nepal und Alpine Club of Himalaya, gerundet; unter jedem Abschnitt steht, welche Pakete ihn so gehen.

Der Trek beginnt mit einem Tag im Bus: Prithvi Highway bis Malekhu, dann Dhading Besi, Arughat und die Piste am Budhi Gandaki hinauf.
Fast alle Pakete fahren am ersten Tag von Kathmandu nach Machha Khola auf 900 Metern, acht bis zehn Stunden, die letzten drei auf Piste; Sole Encounters, Lets Trip, Yak Ru, Nepal Treks und Heaven Himalaya im privaten Wagen, Magical Nepal, Trek Mania, Places Nepal und Nepal Trek Ways im öffentlichen Bus ab Gongabu. Wer in Soti Khola (710 m) beginnt – Nepal Lion, Heaven Himalaya, Outshine, Great Vision, Himalayan Leisure, Adventure Master –, hat einen Tag Weg mehr am Fluss, den die Straße inzwischen überholt hat. Alpine Club of Himalaya beginnt noch in Arughat und geht die ganze alte Route. Die Nacht in Machha Khola ist warm: Reisfelder, Bananen, der Fluss laut im Bett.

Zwei Tage in der Schlucht des Budhi Gandaki: heiße Quellen in Tatopani, der Kontrollposten in Jagat, wo das Sperrgebiet beginnt, Brücken über den Fluss.
Von Machha Khola folgt der Weg dem Fluss durch Khorlabesi zu den heißen Quellen von Tatopani, über eine Hängebrücke nach Dobhan und den Fels hinauf nach Jagat auf 1.340 Metern, sechs bis sieben Stunden. In Jagat prüft die Polizei das Permit: Ab hier ist Manaslu Sperrgebiet, ohne registrierten Guide geht niemand weiter. Am dritten Tag über Salleri und Sirdibas, die lange Brücke nach Philim (das größte Gurung-Dorf im Tal), an der Abzweigung nach Lokpa vorbei – dort beginnt das Tsum Valley – und durch Bambus nach Deng auf 1.860 Metern: vier Häuser, drei Lodges, die ersten Mani-Mauern. Wer Tsum will, biegt hier ab und kommt nach fünf bis acht Tagen zurück.

Aus der Schlucht ins tibetische Nubri: Namrung mit dem zweiten Kontrollposten, Lho mit dem Kloster Ribung und dem ersten großen Blick auf den Manaslu, Samagaon unter der Eiswand.
Hinter Deng wechselt der Weg die Talseite nach Rana und Bihi Phedi, durch Pinien und Rhododendren nach Ghap und Namrung auf 2.630 Metern, wo das zweite Permit-Büro steht und die Häuser tibetisch werden. Von hier zwei kürzere Tage: Lihi, Sho, Lho auf 3.180 Metern mit dem Kloster Ribung und dem Manaslu, der zum ersten Mal ganz im Talschluss steht; dann Shyala und Samagaon auf 3.530, das größte Dorf im Nubri-Tal, mit dem Kloster Pungyen auf dem Kamm gegenüber. Sole Encounters, Trek Mania, Magical Nepal, Alpine Club und Explore Himalaya schlafen in Lho, Places Nepal, Lets Trip, Yak Ru und Three Jewels in Shyala; Adventure Glacier, Discover Altitude, Nepal Lion und andere gehen Namrung–Samagaon in einem Tag – 900 Höhenmeter über 3.000 Metern.

Der Tag, der über den Pass entscheidet: hoch gehen, tief schlafen. Drei Ziele stehen zur Wahl, und die Pakete unterscheiden sich darin, ob es einen zweiten Ruhetag in Samdo gibt.
Samagaon liegt auf 3.530 Metern, Dharmasala auf 4.460, der Pass auf 5.106 – dazwischen liegen nur zwei Nächte. Der Ruhetag in Samagaon ist deshalb bei 27 der 32 Produkte fest: kurz zum Birendra-See (3.690 m, eine Stunde), halbtags zum Kloster Pungyen auf dem Kamm gegenüber (rund 4.000 m, drei bis vier Stunden), oder ganztags zum Manaslu-Basislager auf 4.400 bis 4.800 Metern über dem Gletscher, sechs bis sieben Stunden. Einen zweiten Ruhetag in Samdo (3.860 m) mit dem Gang zur Tibetgrenze oder auf den Gya La bieten Magical Nepal, Great Vision, Awesome Holidays, Explore Himalaya, Adventure Glacier, Himalayan Leisure und Trekking Planner. Wer ihn hat, geht sicherer über den Pass; wer ihn nicht hat, sollte am Ruhetag in Samagaon wirklich hoch gehen.

Zwei kurze Tage über die Baumgrenze: Samdo, das letzte Dorf, und Dharmasala, das keines ist – ein Lager aus Steinhütten und Zelten am Fuß des Passes.
Von Samagaon über Wacholderweiden und Mani-Mauern nach Samdo auf 3.860 Metern, drei bis vier Stunden; ein tibetisches Dorf, das nach 1959 gegründet wurde, mit Yaks und einem Handelspfad über die Grenze, die vier Kilometer entfernt ist und geschlossen. Am nächsten Tag über die Holzbrücke, an der Ruine des Larkya Bazaar vorbei (einst Markt für den Tibethandel) und in vier Stunden nach Dharmasala auf 4.460 Metern, auch Larkya Phedi genannt: zwei Steinhütten mit Schlafsälen, dazu Zelte, kein Dorf, keine Dusche, minus zehn Grad in der Nacht. Sole Encounters und Three Jewels sagen es offen: Schlafsaal beziehungsweise Zelt. Hier gehen alle um drei oder vier Uhr morgens los.

Der Larke La ist kein Kletterpass, aber ein langer: drei bis fünf Stunden Moräne bis zu den Fahnen, dann ein steiler, oft vereister Abstieg nach Bimthang.
Aufbruch im Dunkeln, damit man vor dem Mittagswind oben ist. Der Weg steigt sanft über Moräne und an einem See vorbei, dann in Kehren zum Kamm mit den Gebetsfahnen auf 5.106 Metern (die Anbieter nennen 5.100 bis 5.215). Der Blick: Himlung, Cheo Himal, Kang Guru, Annapurna II. Der Abstieg ist das Schwierige – 1.400 Höhenmeter über Geröll und im Herbst über Eis, Steigeisen oder Spikes helfen, die kaum ein Paket nennt. Bimthang auf 3.720 Metern ist eine Wiese mit blauen Lodges unter dem Manaslu-Westgrat, und der Abend dort ist der, den man sich verdient hat. Trekking Planner und Alpine Club warnen vor Schnee, Sole Encounters vor der Länge: 24 Kilometer, neun Stunden.

Ein Tag hinab durch Rhododendren nach Dharapani, wo der Annapurna Circuit kreuzt – dann Jeep und Bus, oder noch zwei bis drei Tage zu Fuß das Marsyangdi-Tal hinunter.
Von Bimthang über die Alm Sangure Kharka, Karche und Gho nach Tilije (2.300 m) und Dharapani (1.860 m): sechs bis acht Stunden, und in Dharapani ist man plötzlich auf dem Annapurna Circuit mit seinen Jeeps und Bäckereien. Die meisten Pakete fahren von hier: Sammeljeep nach Besisahar, drei bis vier Stunden Piste, dann sechs bis sieben Stunden Bus nach Kathmandu – zusammen ein langer Tag, Ankunft am Abend. Trek Mania, Lets Trip, Trekking Planner, Alpine Club, Great Vision, Adventure Glacier, Explore Himalaya und Himalayan Leisure gehen stattdessen noch ein bis drei Tage zu Fuß nach Tal, Chamje, Syange oder Bhulbhule – die alte Route, die die Straße heute begleitet. Wer weiter zum Annapurna Circuit will, hat es hier leicht: Dharapani ist dessen üblicher Jeep-Einstieg.

Das Tsum Valley ist ein Seitental mit eigenem Permit, eigenen Klöstern und ohne Pass: sechs bis acht Tage mehr, bevor man in Deng auf den Circuit zurückkommt.
Hinter Philim führt der Weg nach Lokpa, dann durch die Schlucht des Siyar Khola nach Chumling und Chhokangparo auf 3.030 Metern, wo sich das Tal öffnet – ein Hochtal mit Gerstenfeldern, Mani-Mauern und den Klöstern Rachen (Nonnen) und Mu Gompa auf 3.700 Metern am Ende, ein Tag von der Grenze. Bis 2008 war Tsum ganz gesperrt, und noch heute leben dort Familien, in denen Brüder eine Frau teilen, wie Accessible Adventure erklärt. Drei Pakete verbinden es mit dem Circuit: Trekking Planner in 25 Tagen (1.899 USD), The Great Adventure in 25 Tagen ohne Ablauf (1.999) und Accessible Adventure in 21 Tagen (1.495 zu zweit). Das Tsum-Permit kostet extra: in der Hauptsaison 40 Dollar für die erste Woche.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Tagesabläufe der Produkte
Drei Abläufe, wie sie bei Viator stehen: der Dreizehntäger von Magical Nepal mit zwei Ruhetagen, der Zehntäger von Himalayan Scenery und der Fünfzehntäger von Sole Encounters mit Kilometern und Höhenmetern je Tag. Zeiten sind Anbieterangaben.
Magical Nepal · 13 Tage, zwei Ruhetage, ohne Träger 13 Tage · 12 Nächte
Direktbus ab Gongabu zwischen 6 und 8 Uhr nach Arughat, weiter nach Machha Khola.
☾ TeehausAm Budhi Gandaki entlang, Affen im Wald, Gurung-Dörfer, Tatopani.
☾ TeehausSalleri, Sirdibas mit Gompas, Philim, Hängebrücke, Bambus.
☾ TeehausBrücke, Aufstieg nach Rana, das Tal wird tibetisch.
☾ TeehausMani-Mauern, Lho mit Kloster, Shyala mit Blick auf Manaslu, Himalchuli, Ngadi Chuli.
☾ TeehausKurzer Tag durch Pinien und Rhododendren, Nachmittag im Dorf.
☾ TeehausAkklimatisierung in Bewegung: Pungyen Gompa im Osten oder das Manaslu-Basislager über dem Birendra-See.
☾ TeehausYakweiden im breiten Tal, Samdo Peak als Option am Nachmittag.
☾ TeehausZweiter Ruhetag: zum Blick über die Grenze nach Tibet, Yak-Karawanen.
☾ TeehausLangsam in der Höhe, Larkya Bazaar, das Lager am Fuß des Passes.
☾ TeehausFrüh los, vor Mittag oben; bei Schnee und schlechtem Wetter schwer, aber machbar; Abstieg nach Bimthang.
☾ TeehausDurch Wald und Rhododendren über Karche nach Dharapani.
☾ TeehausJeep nach Besisahar, dann Bus nach Kathmandu oder Pokhara; Hotel selbst.
Himalayan Scenery · 10 Tage kompakt, Träger drin, Guide auf Deutsch 10 Tage · 9 Nächte
Sammelfahrzeug oder privat nach Machha Khola.
☾ GasthausAm Fluss durch Gurung-Dörfer, Khorlabesi, nach Jagat.
☾ GasthausFluss, Philim, der Weg wird steiler, Deng.
☾ GasthausHängebrücke, Rana, Bihi Phedi, Namrung.
☾ GasthausEin langer Tag mit 900 Höhenmetern durch Lihi, Sho, Lho und Shyala.
☾ GasthausDer einzige Ruhetag: Pungyen Gompa im Osten oder das Basislager nördlich.
☾ GasthausSamdo nur im Vorbeigehen: 900 Höhenmeter an einem Tag bis zum Lager unter dem Pass – der knappe Punkt des Zehntägers.
☾ GasthausDer längste Tag: über die Moräne zum Pass, Abstieg nach Bimthang.
☾ GasthausÜber Karche hinab, das Tal öffnet sich, Dharapani.
☾ GasthausZu Fuß nach Besisahar laut Ablauf, dann Fahrt nach Kathmandu oder Pokhara.
Sole Encounters · 15 Tage, Hotel, Träger, Guide auf Deutsch – Essen selbst 15 Tage · 14 Nächte
Abholung, Briefing im Hotel.
☾ 3-Sterne-HotelPass und zwei Fotos abgeben, Ausrüstungscheck, freier Tag; die Permits werden ausgestellt.
☾ 3-Sterne-HotelPrivater Wagen durch das Trishuli-Tal und die Hügel nach Machha Khola.
☾ TeehausTatopani, Dobhan am Zusammenfluss, Bambus, schmale Gratwege.
☾ TeehausSalleri, Philim, Schluchtabschnitte; die Höhe von Deng ist im Ablauf mit 2.660 zu hoch angegeben.
☾ TeehausBihi, Rana, Ghap, Pinien- und Rhododendronwald.
☾ TeehausLihi, Terrassen, Yakweiden, das Kloster von Lho.
☾ TeehausShyala mit dem großen Panorama, dann sanft nach Samagaon.
☾ TeehausZum Kloster auf dem Kamm, Blick auf Manaslu.
☾ TeehausHolzbrücke, trockene Yakweiden, Mani-Mauern.
☾ TeehausKurz, aber wichtig: Akklimatisierung bis zum Lager; Nacht im Schlafsaal.
☾ SchlafsaalVor dem Morgengrauen los, Moräne, Gletscherhänge, der Pass, langer Abstieg.
☾ TeehausYak Kharka, Pinien, Eichen, Dharapani.
☾ TeehausSammeljeep am Marsyangdi durch Tal, privater Wagen ab Besisahar, Abschiedsessen.
☾ 3-Sterne-HotelTransfer zum Flughafen.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Anreise und Ausstieg: Bus, Jeep und die Straße, die näher kommt
Von Kathmandu nach Machha Khola sind es rund 160 Kilometer und acht bis zehn Stunden: Prithvi Highway bis Malekhu, dann nordwärts nach Dhading Besi auf Asphalt, danach Piste über Arughat und Soti Khola, die in der Regenzeit Erdrutsche hat. Der öffentliche Bus fährt ab Gongabu zwischen sechs und acht Uhr (Magical Nepal nennt ihn), die Pakete mit privatem Jeep starten nach dem Frühstück. Die Straße wird jedes Jahr länger: Inzwischen fahren Jeeps bis Jagat und teils weiter, und die alten ersten Trektage Arughat–Soti Khola–Machha Khola sind Fahrt geworden – nur Alpine Club of Himalaya geht sie noch. Am anderen Ende ist Dharapani seit Jahren Straße: Sammeljeep nach Besisahar (drei bis vier Stunden auf schlechter Piste, 20 bis 30 Dollar je Platz), dann Bus oder Wagen nach Kathmandu (sechs bis sieben Stunden) oder Pokhara (vier bis fünf). Wer den Tag nicht will, geht weiter zu Fuß: Tal, Chamje, Syange, Bhulbhule – zwei bis drei Tage entlang der Straße, wie Trek Mania, Lets Trip, Alpine Club und Great Vision es tun.
