- Vier PermitsRestricted Area Permit (RAP) für Jagat bis Dharapani · Manaslu Conservation Area Permit (MCAP) · Annapurna Conservation Area Permit (ACAP) ab Dharapani · TIMS-Karte; mit Tsum Valley ein zweites RAP
- GebührenRAP September–November 100 USD für die ersten 7 Tage, dann 15 je Tag; Dezember–August 75 und 10 · MCAP 3.000 NPR (≈ 22 USD) · ACAP 3.000 NPR · TIMS 2.000 NPR (≈ 15) · Tsum: 40 USD (Sept–Nov) bzw. 30 für die erste Woche, dann 7 je Tag – alles Anbieterangaben 2026
- Wer beantragtNur eine in Nepal registrierte Trekkingagentur, mit Originalpass, Visum und zwei Fotos je Person, beim Department of Immigration in Kathmandu, Sonntag bis Freitag, ein Werktag; der Guide steht mit Lizenznummer auf dem Permit
- Zwei oder einsBis März 2026 mindestens zwei Reisende je Permit; laut Anbietern seit 22.3.2026 auch Einzelreisende mit Guide – amtlich nicht geprüft. Sieben der 32 Pakete verlangen weiterhin zwei
- KontrollePolizeiposten Jagat (Eintritt), MCAP-Büro Namrung, Ausstieg Dharapani; Permit und Pass bereithalten, der Guide trägt die Papiere
Die vier Permits und was sie kosten
Restricted Area Permit (RAP). Das Gebiet zwischen Jagat und Dharapani – die ehemaligen Gemeinden Sama, Lho, Prok, Chumchet und Chhekampar – ist seit der Öffnung 1991 Sperrgebiet mit Sonderpermit des Department of Immigration. Es wird pro Woche gerechnet: von September bis November 100 US-Dollar für die ersten sieben Tage und 15 für jeden weiteren, von Dezember bis August 75 und 10. Ein Standard-Circuit ist acht bis zehn Tage im Sperrgebiet (Jagat Tag 2 bis Dharapani Tag 11), also 115 bis 145 Dollar in der Hauptsaison. Trek Mania sagt es ehrlich: Das Paket enthält „sieben Tage“ RAP, die übrigen zahlt man. Wer das Tsum Valley geht, braucht ein zweites RAP für Chhekampar und Chumchet: 40 Dollar für die erste Woche von September bis November, 30 sonst, dann 7 je Tag. MCAP. Das Manaslu Conservation Area Permit des National Trust for Nature Conservation, 3.000 Rupien (rund 22 Dollar) einmalig, gilt für das ganze Schutzgebiet ab Philim; kontrolliert in Namrung. ACAP. Sobald man über den Pass nach Bimthang kommt, ist man im Annapurna-Schutzgebiet: 3.000 Rupien, gestempelt in Dharapani. TIMS. Die Trekkers' Information Management System-Karte, 2.000 Rupien, seit 2023 nur über Agenturen; nicht alle Anbieter nennen sie für Manaslu (Trek Mania, Discover Altitude, World Himalaya, Alpine Club, Swissa tun es), weil das RAP die Registrierung faktisch ersetzt. Dazu kommt bei einigen eine Gemeindeabgabe (Everest Trekking Routes, Himalayas On Foot nennen „Manaslu Rural Municipality Tax“), wenige hundert Rupien. In der Summe: 180 bis 200 Dollar je Person in der Hauptsaison, 145 bis 165 sonst, bei 27 der 32 Pakete enthalten.
Guidepflicht und die Zwei-Personen-Regel
Das RAP wird nicht an Einzelpersonen ausgegeben, sondern an eine registrierte Trekkingagentur für eine Gruppe mit einem lizenzierten Guide, dessen Nummer auf dem Permit steht. Das ist älter als die allgemeine Guidepflicht vom April 2023 und gilt unabhängig davon: Ohne Agentur kein Permit, ohne Permit kein Weg an der Polizei in Jagat vorbei. Deshalb sind alle 32 Produkte hier Pakete, und deshalb kann man den Manaslu nicht wie den Annapurna Circuit mit einem selbst engagierten Guide gehen – er muss über eine Agentur laufen, die für Rettung und Versicherung haftet.
Die zweite Regel war jahrzehntelang die Gruppengröße: mindestens zwei zahlende Reisende je Permit, Guide nicht mitgezählt. Adventure Glacier schreibt sie noch 2026 in die Produktbeschreibung, Himalayas On Foot ebenso, und sieben Pakete verlangen zwei Personen. Anbieterblogs berichten, das Department of Immigration habe am 22. März 2026 (8 Chaitra 2082) beschlossen, in allen dreizehn Sperrgebieten auch Einzelreisende zuzulassen – mit Agentur und Guide wie bisher. Wir konnten das amtlich nicht prüfen; die Behördenseite war nicht erreichbar. In der Praxis hieß das früher: Wer allein kam, zahlte ein zweites „Geisterpermit“ für eine Person, die nicht mitging, rund 100 Dollar. 25 der 32 Pakete nehmen heute Einzelreisende mit Zuschlag; ob dahinter die neue Regel oder das alte Geisterpermit steht, sagt keiner. Fragen Sie vor der Buchung, was Sie allein zahlen – Magical Nepal nennt 1.349 statt 1.081, Sole Encounters 2.069 statt 1.950.

