- HinwegLukla 2.840 → Phakding 2.610 → Namche 3.440 (+ Ruhetag) → Tengboche 3.860 → Dingboche 4.410 (+ Ruhetag) → Lobuche 4.910 → Gorak Shep 5.164 / Basislager 5.364 → Kala Patthar 5.545 · 8 Tage · ≈ 65 km
- RückwegGorak Shep → Pheriche 4.200 → Namche → Lukla · 3 Tage · ≈ 65 km · oder Helikopter Gorak Shep–Lukla in 20 Minuten
- Gehzeiten5–8 Stunden je Tag; Basislager-Tag 7–8, Kala-Patthar-Tag 7–8 (Aufstieg vor Sonnenaufgang plus Abstieg nach Pheriche)
- Dauer der Pakete11–12 Tage ab Lukla-Flug · 14 Tage ab Kathmandu · 15 mit Puffer- oder Stadttag · 17 über Gokyo und Cho La
- FlugKathmandu–Lukla 35 Minuten; März–Mai und Oktober–November ab Manthali (Ramechhap), 4–6 Stunden Fahrt, Abfahrt nachts
12, 14, 15 oder 17 Tage: was die Zahl im Titel bedeutet
Der Trek dauert bei allen Anbietern elf Tage von Lukla bis Lukla – acht hinauf mit zwei Ruhetagen, drei hinunter. Was die Pakete unterscheidet, ist der Rahmen drumherum. Zwölf Tage (Incredible, Scenic, Outfitter, Mount Face mit elf) beginnen am Morgen des Lukla-Flugs und enden mit dem Rückflug; Kathmandu davor und danach organisiert man selbst, und der Anbieter holt einen am Inlandsflughafen ab. Vierzehn Tage (Ace, Nepal Hiking Team, Alpine Ramble, Green Valley, Himalayan Recreation, Nirvana, Accessible, Sunrise) rechnen Ankunft und Abreise mit – ob die Hotelnächte dann drin sind, ist eine andere Frage. Fünfzehn Tage haben entweder einen Puffertag am Ende (Himalayan Leisure) oder einen freien Tag in Kathmandu (Unique, Explore). Siebzehn Tage ist die Gokyo-Runde von Ace: über die Gokyo-Seen und den Gokyo Ri, den Cho La auf 5.300 Metern, dann Lobuche und die Hauptroute – 14 Trektage, kein Weg zweimal.
Was man nicht kürzen kann: die zwei Akklimatisierungstage in Namche und Dingboche. Elf-Tage-Programme, die sie streichen, sparen am falschen Ende. Bei Mount Face, Incredible und Outfitter liegt kein Ablauf vor – vor der Buchung fragen.
Die Etappen
Acht Abschnitte, wie sie in den Abläufen stehen. Höhen nach Ace the Himalaya und Accessible Adventure; die Anbieter weichen um bis zu 100 Meter voneinander ab (Dingboche 4.350 bis 4.460, Kala Patthar 5.545 bis 5.555).

Die Landebahn ist 527 Meter lang, steigt zwölf Prozent und endet an einem Hang.
Alles beginnt mit dem Flug nach Lukla, und alles hängt von ihm ab: 35 Minuten in einer Twin Otter, Sichtflug, nur bei klarem Wetter. In der Hauptsaison – März bis Mai, Oktober, November – starten die Maschinen nicht in Kathmandu, sondern in Manthali (Ramechhap), vier bis sechs Autostunden entfernt, weil der Flughafen Kathmandu zu voll ist. Wenn Wolken hängen, fliegt nichts; dann warten Hunderte, und die Pakete enthalten keinen Ersatz. Ace, Nepal Hiking Team, Scenic und Unique nennen Manthali ausdrücklich; Himalayan Leisure ist das einzige Produkt mit eingebautem Puffertag.

Fünf Hängebrücken, dann 600 Meter Anstieg, dann eine Stadt im Halbkreis am Hang.
Der Weg folgt dem Dudh Kosi, dem Milchfluss, über Hängebrücken voller Gebetsfahnen; in Monjo prüft der Nationalpark die Permits. Nach der letzten, höchsten Brücke – der Hillary-Brücke – steigt der Weg in Kehren durch Kiefernwald, und irgendwo dazwischen zeigt sich zum ersten Mal die Everest-Spitze hinter dem Nuptse-Lhotse-Grat. Namche Bazar auf 3.440 Metern ist die Hauptstadt der Sherpa: Bäckereien, Ausrüstungsläden, Geldautomaten, Bars – und der Ort, an dem alle einen Tag bleiben, um sich an die Höhe zu gewöhnen.

Das Kloster steht auf einem Sattel, und die Ama Dablam steht dahinter, als hätte jemand sie dort hingestellt.
Von Namche am Hang entlang mit Blick auf Everest und Ama Dablam, hinab zum Fluss bei Phunki Tenga, dann 600 Meter hinauf zum Kloster Tengboche, dem größten des Khumbu. Nachmittags ist Puja, die Mönche lassen Besucher zuschauen. Die Lodges liegen um die Wiese vor dem Kloster; wer es ruhiger will, geht zehn Minuten weiter hinab nach Debuche. Ab hier wird es nachts kalt – und ab hier wird der Schlafsack, der bei neun Produkten geliehen wird, zur wichtigsten Ausrüstung.

Über der Baumgrenze: Steinmauern, Kartoffeläcker, Yaks, und nachts minus zehn im Zimmer.
Hinter Pangboche endet der Wald, und das Tal des Imja Khola öffnet sich zu Dingboche: ein Dorf aus Steinmauern unter Lhotse, Island Peak und Ama Dablam, auf 4.410 Metern. Hier liegt der zweite Akklimatisierungstag, und er ist der wichtigste: Ace, Alpine Ramble, Himalayan Leisure, Unique, Accessible und die anderen 14-Tage-Programme steigen auf den Nangkartshang (5.083 m) oder ins Chhukung-Tal und schlafen wieder in Dingboche. Green Valley nimmt stattdessen zwei kurze Etappen über Duglha. Die 11- und 12-Tage-Programme ohne Ablauf in den Daten – Incredible, Outfitter, Mount Face – lassen offen, ob dieser Tag drin ist.

Auf dem Pass über Duglha stehen die Steinmale, und jeder liest die Namen.
Der Weg steigt über die Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers; oberhalb von Duglha stehen die Chörten für die am Everest Verunglückten – Scott Fischer, Babu Chiri Sherpa, viele Namen, die niemand kennt. Lobuche ist eine Handvoll Lodges auf 4.910 Metern, die kältesten und einfachsten der Route; Ace nennt sie ausdrücklich „einfache Unterkunft“. Kopfschmerz ist jetzt normal, Appetitlosigkeit auch. Die Guides messen morgens und abends die Sauerstoffsättigung – bei Scenic, Unique, Accessible und Ace Heli steht das Oximeter in der Liste.

Man sieht den Everest vom Basislager nicht. Man sieht den Eisbruch, und das reicht.
Von Lobuche drei Stunden über Geröll nach Gorak Shep, dem letzten Ort auf 5.164 Metern, Mittagessen, dann weiter über die Moräne des Khumbu-Gletschers zum Basislager. Dort ist ein Felsen mit Gebetsfahnen, ein Schild, und im Frühjahr eine Zeltstadt der Expeditionen; der Everest selbst ist hinter Nuptse und Westschulter verborgen. Zwei bis drei Stunden zurück nach Gorak Shep, wo die Lodges voll sind und niemand gut schläft.

Um fünf Uhr im Dunkeln los, um halb sieben steht die Sonne auf dem Everest.
Der Kala Patthar, der „schwarze Fels“, ist ein Hügel über Gorak Shep – 400 Höhenmeter, die sich auf 5.500 Metern wie 1.000 anfühlen. Von oben steht der Everest frei: Südwestwand, Gipfelgrat, Hillary Step, dazu Nuptse, Lhotse, Pumori direkt im Rücken, der Khumbu-Gletscher unten. Das ist das Bild, für das man kommt; das Basislager war der Ort. Die Anbieter geben die Höhe mit 5.545 bis 5.555 Metern an. Danach beginnt der Abstieg: bei den klassischen Programmen drei Tage zu Fuß bis Lukla, bei Ace Heli und Luxury Holidays 20 Minuten im Helikopter.

Drei Tage bergab, jeden Abend ein Grad wärmer, und in Namche gibt es wieder Kuchen.
Der Abstieg ist lang, aber die Luft wird mit jedem Tag dicker: Pheriche, dann der lange Tag nach Namche, dann Lukla. Am letzten Abend feiern Crew und Gäste, und hier wird das Trinkgeld übergeben – bei 16 von 19 Produkten ausdrücklich extra, „es wird erwartet“, wie Ace schreibt. Am Morgen der Flug nach Kathmandu oder Manthali; wer eine Nacht im Hotel gebucht hat, hat sie bei elf Produkten drin, bei acht nicht.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Tagesabläufe der Produkte
Drei Abläufe aus den Viator-Daten: der 14-Tage-Klassiker (Ace), die Helikopter-Variante (Ace Heli) und die Gokyo-Runde (Ace Gokyo). Die übrigen Klassiker folgen dem ersten Schema; Green Valley geht über Phortse statt Tengboche und teilt Dingboche–Lobuche in zwei kurze Tage.
Ace the Himalaya · 14 Tage, alles drin 14 Tage · 13 Nächte
Abholung mit Schild, Transfer ins Hotel, Briefing zum Trek – bei Ankunft nach 16 Uhr am nächsten Morgen.
☾ 3-Sterne-Hotel 1.400 mFrüher Flug nach Lukla, in der Hauptsaison ab Manthali (4–6 Stunden Fahrt). Briefing am Flughafen, Träger kennenlernen, leichter Abstieg am Dudh Kosi nach Phakding.
☾ Lodge 2.610 mHängebrücken über den Dudh Kosi, Eintritt in den Sagarmatha-Nationalpark in Monjo, dann der steile Anstieg nach Namche – mit erstem Blick auf den Everest bei klarem Wetter.
☾ Lodge 3.441 mAkklimatisierungstag: Sherpa-Museum, Aufstieg zum Flugfeld Syangboche und zum Everest View Hotel, zurück nach Namche.
☾ Lodge 3.441 mAm Hang entlang, hinab zum Fluss, hinauf zum Kloster Tengboche mit Ama Dablam, Lhotse und Everest im Blick; abends Puja im Kloster.
☾ Lodge 3.860 mÜber Debuche und Pangboche, die Baumgrenze bleibt zurück, Dingboche liegt zwischen Steinmauern unter Lhotse, Island Peak und Ama Dablam.
☾ Lodge 4.350 mZweiter Akklimatisierungstag: Aufstieg zum Nangkartshang auf 5.083 Metern mit Blick auf die Ama Dablam, Nachmittag frei.
☾ Lodge 4.350 mÜber Duglha und die Gedenksteine für verunglückte Bergsteiger auf der Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers nach Lobuche. Die Luft wird spürbar dünn.
☾ Lodge 4.910 mDer große Tag: nach Gorak Shep, Mittagessen, dann über den Gletscher zum Basislager auf 5.364 Metern mit Blick in den Khumbu-Eisbruch; im Frühjahr stehen die Expeditionszelte. Zurück nach Gorak Shep.
☾ Lodge 5.180 mVor Sonnenaufgang auf den Kala Patthar (5.555 m nach Ace): Everest, Nuptse, Lhotse, Pumori, Changtse. Dann langer Abstieg über Lobuche nach Pheriche.
☾ Lodge 4.200 mÜber Pangboche und Tengboche zurück nach Namche.
☾ Lodge 3.441 mDer letzte Trektag zurück nach Lukla, Nachmittag frei, abends Feier mit der Crew.
☾ Lodge 2.804 mFlug nach Kathmandu oder Manthali plus Fahrt, Transfer ins Hotel.
☾ 3-Sterne-HotelTransfer zum internationalen Flughafen.
Ace the Himalaya · 12 Tage mit Helikopter ab Gorak Shep 12 Tage · 11 Nächte
Abholung, Hotel, Vorbesprechung mit dem Guide.
☾ 3-Sterne-HotelFlug nach Lukla, Träger kennenlernen, nach Phakding.
☾ Lodge 2.610 mHängebrücken, Nationalpark, Aufstieg nach Namche.
☾ Lodge 3.441 mAkklimatisierung mit kurzer Runde über Namche.
☾ Lodge 3.441 mZum Kloster Tengboche.
☾ Lodge 3.860 mÜber Debuche und Pangboche nach Dingboche.
☾ Lodge 4.350 mAkklimatisierung am Nangkartshang.
☾ Lodge 4.350 mMoräne und Gedenksteine, Lobuche.
☾ Einfache Lodge 4.910 mBasislager und zurück nach Gorak Shep.
☾ Einfache Lodge 5.180 mMorgens Kala Patthar, zurück nach Gorak Shep, Sammelhelikopter nach Lukla in 20 Minuten – drei Abstiegstage gespart.
☾ Lodge LuklaLinienflug nach Kathmandu oder Manthali, Abschiedsessen.
☾ 3-Sterne-HotelTransfer zum Abflug.
Ace the Himalaya · 17 Tage über Gokyo und Cho La 17 Tage · 16 Nächte
Ankunft, Hotel, Vorbesprechung im Büro.
☾ 3-Sterne-HotelFlug nach Lukla, nach Phakding.
☾ Lodge 2.610 mNach Namche.
☾ Lodge 3.441 mAkklimatisierung, Everest View Hotel.
☾ Lodge 3.441 mStatt nach Tengboche ins Gokyo-Tal: durch Rhododendronwald und Yakweiden.
☾ Lodge 3.680 mÜber einen Grat mit Blick auf Cho Oyu, zur Endmoräne des Ngozumpa-Gletschers.
☾ Lodge 4.470 mZu den Gokyo-Seen, zwei Nächte.
☾ Lodge 4.790 mFrüh auf den Gokyo Ri: Everest, Lhotse, Makalu, Cho Oyu und der größte Gletscher Nepals unter den Füßen.
☾ Lodge 4.790 mÜber den Gletscher zum Fuß des Cho La; in Thangna nur Schlafsäle.
☾ Schlafsaal 4.500 mAufbruch um 4 oder 5 Uhr, Pass bis 9 oder 10 Uhr, steil auf Fels und Gletscher, bei Neuschnee Umleitung.
☾ Lodge 4.710 mKurzer Tag nach Lobuche, Anschluss an die Hauptroute.
☾ Lodge 4.910 mBasislager und Gorak Shep.
☾ Lodge 5.180 mKala Patthar am Morgen, Abstieg nach Pheriche.
☾ Lodge 4.200 mNach Namche.
☾ Lodge 3.441 mNach Lukla, Feier.
☾ Lodge 2.804 mFlug nach Kathmandu.
☾ 3-Sterne-HotelAbreise.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Der Lukla-Flug: Manthali, Wolken, Puffertage
Der Flughafen Lukla liegt auf 2.840 Metern an einem Hang, die Bahn ist 527 Meter lang und steigt zwölf Prozent; geflogen wird nach Sicht, morgens, bevor die Wolken aufziehen. In der Hauptsaison – März bis Mai, Oktober und November – verlegt die Luftfahrtbehörde die Lukla-Flüge nach Manthali im Distrikt Ramechhap, vier bis sechs Autostunden östlich von Kathmandu. Das heißt: Abfahrt um zwei oder drei Uhr nachts, Flug bei Sonnenaufgang. Ace, Nepal Hiking Team, Scenic, Unique, Nirvana und Luxury Holidays nennen Manthali in ihren Listen; die anderen schreiben „Kathmandu–Lukla“ und meinen in der Saison dasselbe.
Bei Nebel oder Wind fliegt nichts, manchmal tagelang. Dann stauen sich Hunderte Trekker in Lukla oder Kathmandu, und die Pakete enthalten keinen Ersatz: Explore Himalaya schreibt es am deutlichsten – keine Erstattung, Helikopter gegen Aufpreis, wenn verfügbar. Himalayan Recreation rät zu ein bis zwei Puffertagen, Himalayan Leisure ist das einzige Produkt, das einen eingebaut hat. Wer den Fernflug am Tag nach dem geplanten Rückflug bucht, spielt mit dem Wetter.
