- KernChame 2.670 → Pisang 3.200 → Manang 3.540 (+ Ruhetag) → Yak Kharka 4.050 → Thorong Phedi 4.450 / High Camp 4.880 → Thorong La 5.416 → Muktinath 3.760 · 6 Trektage · ≈ 60 km
- DavorBesisahar 760 → Bhulbhule → Jagat → Tal → Dharapani 1.860 → Chame · zu Fuß 3–4 Tage · im Jeep 5–8 Stunden
- TilichoManang → Khangsar → Siri Kharka 4.060 → Tilicho Base Camp 4.150 → See 4.919 → zurück nach Yak Kharka · + 2–3 Tage
- DanachMuktinath → Kagbeni → Jomsom 2.720 · 1 Tag zu Fuß oder 2 h Jeep · Flug Jomsom–Pokhara 20 min · Jeep nach Tatopani 1.190 → Ghorepani 2.860 → Poon Hill 3.210 → Nayapul · + 3 Tage
- PasstagAufbruch 3–5 Uhr, 1.000 Höhenmeter hinauf (ab Phedi) oder 550 (ab High Camp), 1.600 hinab; 7–9 Stunden
8, 12, 16 oder 22 Tage: was die Zahl im Titel bedeutet
Acht bis neun Tage (Everest Holiday, Bold, Recreation) heißt: Jeep bis Tal, Dharapani oder Chame, sechs bis sieben Trektage bis Muktinath, Jeep nach Pokhara. Everest Holiday lässt sogar den Ruhetag in Manang weg. Elf bis zwölf (Nepal High, MTA, CAN, Trek & Adventure, Nature Explore, Outfitter, Adventure Bound Short) haben denselben Kern mit Hotels oder einer Zugabe: Nepal High den High Camp, Trek & Adventure Tilicho, Outfitter Tatopani und Poon Hill, Adventure Bound Short den Flug ab Jomsom. Dreizehn bis sechzehn (Nepal Social, Glorious, Adventure Bound, Mount Mania, Peregrine, Discovery World, Sole, HSJ) kombinieren Tilicho oder Poon Hill mit dem Kern und Stadttagen. Achtzehn bis zweiundzwanzig (Accessible, Great Adventure, Ace) sind der ganze Circuit zu Fuß von Syange oder Bhulbhule bis Nayapul oder Ghandruk, mit Ruhetag in Tatopani und Besichtigungen.
Was man nicht kürzen sollte: den Ruhetag in Manang und die Nacht in Yak Kharka oder Ledar zwischen Manang und Phedi. Wer von Manang in einem Tag zum High Camp will, schläft 1.300 Meter höher als in der Nacht davor – das ist der klassische Fehler vor dem Pass.
Die Etappen
Sieben Abschnitte, wie sie in den Abläufen stehen. Höhen nach Ace, Sole und Discovery World; die Anbieter weichen um bis zu 200 Meter ab (Thorong Phedi 4.420 bis 4.600, High Camp 4.600 bis 4.880).

Wo früher drei Tage Reisterrassen und Wasserfälle waren, fährt heute ein Jeep. Die Frage ist, ob man das will.
Der klassische Circuit begann in Besisahar auf 760 Metern und stieg drei bis vier Tage das Marsyangdi-Tal hinauf – durch Reisterrassen, über Hängebrücken, an Wasserfällen vorbei, durch Tal, Dharapani und die Schlucht bis Chame. Seit die Schotterstraße bis Manang reicht, überspringen die meisten Pakete diesen Teil: Nepal High Trek, MTA, CAN, Bold Himalaya und Nepal Social Treks fahren im Jeep bis Chame, andere bis Jagat, Chamje oder Dharapani. Zu Fuß ab Bhulbhule oder Syange gehen nur Ace, Mount Mania, Himalayan Social Journey und Accessible. Wer die Straße vermeiden will, nimmt die NATT-Wege auf der anderen Flussseite – die Guides kennen sie.

Der obere Weg ist 400 Meter höher, drei Stunden länger und der Grund, warum man gekommen ist.
Hinter Pisang öffnet sich das Tal, und der Weg teilt sich: unten am Fluss die Straße, oben über Ghyaru und Ngawal der Trekkingpfad mit der Nordwand der Annapurna II und dem Blick auf Annapurna III, IV und Gangapurna. Die gute Ablaufbeschreibung (Ace, Sole, Peregrine, Himalaya Guide) nimmt die obere Route und schläft in Ngawal – das kostet einen Tag, bringt Akklimatisierung und die schönsten Dörfer des Circuit. Manang auf 3.540 Metern ist das Zentrum: Bäckereien, ein Kino, die Höhenklinik der Himalayan Rescue Association mit täglichem Vortrag um drei.

Zwei Tage Umweg für einen See, der so blau ist, dass man ihm nicht glaubt.
Von Manang über Khangsar und Siri Kharka durch das Rutschgebiet zum Tilicho Base Camp auf 4.150 Metern, am nächsten Morgen 800 Meter hinauf zum See auf 4.919 – einem der höchsten der Welt, unter dem Tilicho Peak und der Großen Barriere. Das kostet zwei bis drei Tage und eine Nacht in einfachen Lodges, bringt aber Akklimatisierung, die am Pass hilft. Sechs Produkte haben den See drin: Discovery World, Nepal Social, Sole, Mount Mania, Trek & Adventure – und Accessible nennt ihn in der Beschreibung, aber nicht im Ablauf.

Phedi heißt Fuß. High Camp heißt: 400 Meter weniger am Morgen, eine Nacht schlechter geschlafen.
Ab Manang wird das Tal karg: Yak Kharka auf 4.050, dann Ledar, dann die Flussquerung und der Aufstieg nach Thorong Phedi auf 4.450 Metern, wo die Lodges am Fuß des Passes stehen. Wer kann, geht noch eine Stunde weiter zum High Camp auf 4.880 – Nepal High, Himalayan Social Journey, Bold, Mount Mania und Trek & Adventure schlafen dort, die anderen in Phedi. High Camp verkürzt den Passtag, aber die Nacht ist kälter und höher; wer in Manang schon Kopfschmerz hatte, bleibt unten. Im Oktober 2014 starben hier bei einem Schneesturm über 40 Menschen – seither gibt es Wetterwarnungen und eine Meldepflicht am Pass.

Um vier Uhr los, um neun oben, bevor der Wind aufdreht. Dann 1.600 Meter hinab in ein anderes Land.
Der Thorong La ist mit 5.416 Metern einer der höchsten Pässe, die man ohne Seil gehen kann: ein breiter Sattel mit Gebetsfahnen, einem Teehaus und Blick auf Yakawa Kang und Khatung Kang. Aufbruch zwischen drei und fünf Uhr, drei bis fünf Stunden Aufstieg in Kehren, oben Wind und Kälte, dann der lange Abstieg über 1.600 Höhenmeter nach Muktinath – in die Trockenheit von Mustang, wo die Berge braun und rot sind. Kein Produkt nennt Sauerstoff oder ein Oximeter; MTA stellt Steigeisen für vereiste Stellen. Bei Neuschnee bleibt der Pass zu, und die Pakete haben keinen Ersatz.

Der Tempel, an dem Hindus und Buddhisten dasselbe Wasser trinken. Dann beginnt die Straße.
Muktinath auf 3.760 Metern ist ein Pilgerort mit 108 Wasserspeiern und einer ewigen Flamme; ab hier führt eine Straße durch das Kali-Gandaki-Tal, und hier trennen sich die Pakete. Die kurzen fahren: Nepal High und Trek & Adventure gleich nach Pokhara, Bold, CAN, MTA und Recreation über Jomsom. Die langen gehen zu Fuß über Kagbeni nach Jomsom (Sole, Happyland) oder über den Lubra-Pass (Ace), fliegen ab Jomsom nach Pokhara (Himalayan Social Journey, Nepal Social, Adventure Bound Short) oder nehmen den Jeep nach Tatopani.

Heiße Quellen auf 1.190 Metern, dann 1.600 Meter hinauf zum berühmtesten Sonnenaufgang Nepals.
Wer den ganzen Circuit will, fährt oder geht bis Tatopani, badet in den heißen Quellen und steigt am nächsten Tag 1.620 Meter nach Ghorepani – der härteste Aufstieg der Runde nach dem Pass. Der Lohn ist der Poon Hill am Morgen mit Dhaulagiri, Annapurna Süd und Machapuchare, dann der Abstieg über die Treppen von Ulleri nach Nayapul. Sieben Produkte nehmen das mit; die anderen enden in Jomsom oder Muktinath. Für die Ostseite gilt dasselbe wie für die Westseite: Die Straße ist da, und ob man sie nutzt, entscheidet über Tage und Preis.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Tagesabläufe der Produkte
Drei Abläufe aus den Viator-Daten: die ganze Runde (Ace, ab Tag 3), der Zwölftäger mit Jeep bis Chame und High Camp (Nepal High Trek) und der Achttäger ohne Ruhetag (The Everest Holiday).
Ace the Himalaya · 22 Tage, die ganze Runde mit Stadttagen 22 Tage · 21 Nächte
Öffentlicher Bus nach Besisahar, sechs Stunden, dann zwei Stunden im Sammeljeep nach Syange – Wasserfälle, Flüsse, die erste Lodge.
☾ Lodge 1.100 mAm Marsyangdi entlang sanft bergauf, Wasserfälle, das Flusstal von Tal.
☾ Lodge 1.700 mErste Blicke auf Annapurna II und Pisang Peak, alte Dörfer.
☾ Lodge 1.860 mKurzer Tag nach Chame, dem Hauptort von Manang, mit Läden und heißer Quelle.
☾ Lodge 2.670 mDurch Wald und die enge Schlucht, die Felswand Paungda Danda, dann das offene Tal von Pisang.
☾ Lodge 3.300 mDie obere Route über Ghyaru mit Blick auf Annapurna II, III und IV – 400 Meter höher als der Talweg, dafür die besten Aussichten und die bessere Akklimatisierung.
☾ Lodge 3.660 mÜber Bhraka mit seinem Kloster nach Manang, dem Ort mit Bäckereien, Kino und Höhenklinik.
☾ Lodge 3.500 mAkklimatisierung: Kloster, Gangapurna-Gletschersee, Vortrag der Himalayan Rescue Association.
☾ Lodge 3.500 mÜber Tenki Manang aus dem Marsyangdi-Tal ins Jarsang-Khola-Tal, Yaks auf den Weiden.
☾ Lodge 4.000 mZwei Stunden hinauf, Flussquerung auf 4.310 m, dann zum Fuß des Passes.
☾ Lodge 4.450 mAufbruch um vier, Pass bis neun oder zehn Uhr, bevor der Wind kommt; 1.600 Meter Abstieg nach Muktinath.
☾ Lodge 3.800 mStatt der Straße über den Lubra-Pass auf 4.020 m ins Bön-Dorf Lubra und am Kali Gandaki nach Jomsom.
☾ Lodge 2.710 mSammeljeep durch die tiefste Schlucht der Erde nach Tatopani, heiße Quellen; am nächsten Tag Ruhetag.
☾ Lodge 1.190 m1.620 Höhenmeter durch Magar- und Gurung-Dörfer nach Ghorepani.
☾ Lodge 2.810 mSonnenaufgang auf dem Poon Hill, dann die 3.000 Stufen hinab nach Tikhedunga.
☾ Lodge 1.570 mLeicht hinab nach Nayapul, eine Stunde nach Pokhara; am nächsten Tag Besichtigung, dann Bus nach Kathmandu.
☾ 3-Sterne-HotelNepal High Trek · 12 Tage, Jeep bis Chame, High Camp 12 Tage · 11 Nächte
Bus nach Besisahar, Nacht in der Lodge.
☾ Lodge 760 mSammeljeep die Schotterstraße hinauf nach Chame – die unteren drei Trektage entfallen.
☾ Lodge 2.670 mErster Gehtag durch die Schlucht nach Pisang.
☾ Lodge 3.230 mNach Manang.
☾ Lodge 3.450 mAkklimatisierung mit lokalen Wanderungen.
☾ Lodge 3.450 mNach Yak Kharka.
☾ Lodge 4.110 mÜber Thorong Phedi hinauf zum High Camp – die Passnacht 400 Meter höher.
☾ Lodge 4.600 mÜber den Pass nach Muktinath.
☾ Lodge 3.800 mLokaler Deluxe-Bus durch das Kali-Gandaki-Tal nach Pokhara – kein Fußweg auf der Westseite.
☾ 3-Sterne-HotelThe Everest Holiday · 8 Tage in drei Stufen: 699, 869, 1.899 USD 8 Tage · 7 Nächte
Bus nach Besisahar, Jeep nach Tal.
☾ Lodge 1.700 mAm Marsyangdi entlang nach Timang.
☾ Lodge ≈ 2.700 mÜber Chame nach Pisang.
☾ Lodge 3.200 mNach Manang – der Ruhetag entfällt in acht Tagen.
☾ Lodge 3.540 mNach Yak Kharka.
☾ Lodge 4.050 mZum Fuß des Passes.
☾ Lodge 4.450 mÜber den Pass nach Muktinath.
☾ Lodge 3.800 mJeep nach Jomsom und weiter nach Pokhara.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Transfers: Bus, Jeep, Flug – und wo der Weg heute beginnt
Von Kathmandu nach Besisahar sind es sechs bis acht Stunden im öffentlichen Bus oder Touristenbus; von dort fahren Sammeljeeps die Schotterstraße hinauf – zwei Stunden bis Syange, vier bis Dharapani, fünf bis Chame, im Notfall bis Manang. Auf der Westseite führt seit den 2010er-Jahren eine Straße von Muktinath über Jomsom und Marpha nach Tatopani und Beni; Busse brauchen von Muktinath nach Pokhara acht bis zehn Stunden. Wer fliegen will, nimmt die Morgenmaschine von Jomsom nach Pokhara, 20 Minuten, nur bei klarem Wetter, rund 130 bis 150 Dollar je Strecke nach Marktlage – bei drei Produkten drin. Ace geht der Straße aus dem Weg: über den Lubra-Pass von Muktinath nach Jomsom, dann mit dem Jeep nach Tatopani.
Die Straßen sind der Grund, warum es keinen „richtigen“ Circuit mehr gibt, sondern zwanzig Varianten. Die Faustregel: Wer nur den Pass will, fährt bis Chame und ab Muktinath. Wer die Dörfer will, geht ab Dharapani und bis Jomsom. Wer den Circuit will, wie er im Buch steht, braucht drei Wochen und Ace.

