- Kondition5–8 Stunden am Tag, 600–1.000 Höhenmeter hinauf und oft ebenso viele hinab; Ulleri 3.000 Stufen, Chhomrong–Sinuwa 400 m hinab und 400 hinauf
- HöheNur eine bis zwei Nächte über 3.500 m (MBC 3.700, ABC 4.130); Kopfschmerz häufig, ernste Höhenkrankheit selten – die Fünftäger haben das höchste Risiko
- LawinenDeurali–MBC im Winter und Frühjahr; Guides gehen früh und bei Neuschnee nicht; Januar 2020 tödliche Lawine
- Ausrüstung vom AnbieterSchlafsack und Daunenjacke nur bei Outfitter und Base Camp Adventure; Stöcke bei CAN; Seesack bei fünf – der Rest kommt aus Pokhara
- VersicherungTrekking bis 4.500 m mit Helikopterbergung; von Outfitter, Himalayan Recreation, Nepal High als Pflicht genannt
Der Weg: Treppen, Treppen, und eine Schlucht
Die Wege im Annapurna-Gebiet sind gepflasterte Dorfwege, und die Dörfer liegen an Hängen: Das heißt Treppen. Nach Ulleri sind es über 3.000 Stufen am Stück, von Chhomrong hinab zum Chhomrong Khola und hinauf nach Sinuwa noch einmal je 400 Höhenmeter, und der Rückweg vom Basislager bis Bamboo hat 1.800 Meter Abstieg an einem Tag. Wer Knieprobleme hat, braucht Stöcke – CAN stellt sie, alle anderen nicht. Die Schlucht zwischen Sinuwa und Deurali ist der schönste Teil und der nasseste: Bambus, Moos, Wasserfälle, im Monsun Blutegel. Ab Deurali wird es offen, steinig und kalt.
Die Tagesetappen liegen zwischen fünf und sieben Stunden; Ghandruk–Sinuwa bei den Siebentägern sind sieben bis acht. Wer zu Hause regelmäßig sechs Stunden mit 800 Höhenmetern geht und am nächsten Tag wieder kann, hat die Kondition. Kraft braucht der Trek nicht, Knie schon.
Die Höhe: 4.130 Meter in zwei bis drei Tagen ab Chhomrong
Von Chhomrong auf 2.170 Metern bis zum Basislager auf 4.130 sind es bei den meisten Programmen drei Tage mit Nächten in Bamboo oder Dovan (2.300 bis 2.600), Deurali (3.200) und dann oben. Das ist ein vernünftiges Tempo: nie mehr als 1.000 Meter Schlafhöhe am Tag, und nur eine Nacht über 3.500. Kopfschmerz und schlechter Schlaf im Sanctuary sind trotzdem normal; wer sie ernst nimmt, schläft im Machapuchare Base Camp auf 3.700 und geht morgens hinauf. Die Fünf- und Siebentäger kürzen: Holiday Planner schläft in Sinuwa, Deurali, ABC – von 2.340 auf 4.130 in zwei Tagen. Das geht für Fitte, die noch nie höhenkrank waren; wer es nicht weiß, nimmt einen Tag mehr. Kein Produkt nennt ein Oximeter außer Base Camp Adventure; Diamox erwähnt keines.
Gefährlich wird die Höhe, wenn Kopfschmerz nach einer Nacht nicht besser wird oder Verwirrung, Torkeln, Atemnot in Ruhe dazukommen. Dann heißt es hinab – nach Deurali, nach Dovan, zwei Stunden reichen oft. Die Guides kennen das; man muss es ihnen sagen.

