- Über Poon HillNayapul 1.070 → Ulleri 2.070 → Ghorepani 2.860 → Poon Hill 3.210 → Tadapani 2.630 → Chhomrong 2.170 · 3 Tage · dann Sanctuary
- DirektNayapul/Siwai → Ghandruk 1.940 → Chhomrong 2.170 · 1–2 Tage · oder Jeep bis Jhinu 1.780 → Chhomrong
- SanctuaryChhomrong → Sinuwa 2.340 → Bamboo 2.310 → Dovan 2.600 → Himalaya 2.920 → Deurali 3.200 → MBC 3.700 → ABC 4.130 · 2–3 Tage hinauf, 2 hinab bis Jhinu
- Gehzeiten5–7 Stunden je Tag; Ghandruk–Sinuwa 7–8; Basislager–Bamboo 6–7 mit 1.800 m Abstieg
- AnreiseKathmandu–Pokhara 200 km, 7 Stunden Touristenbus oder 25 Minuten Flug; Pokhara–Nayapul 1 Stunde, bis Siwai oder Jhinu 2–3 Stunden Jeep
5, 7, 10 oder 13 Tage: was die Zahl im Titel bedeutet
Der reine Trek dauert fünf bis zehn Tage, je nach Einstieg. Fünf Tage (Holiday Planner) heißt Jeep bis Jhinu, drei Tage hinauf, zwei hinab – ohne Poon Hill, ohne Puffer. Sieben Tage ab Pokhara (Nepal High, MDA, CAN) gehen über Ghandruk oder Jhinu, mit einem Tag mehr in der Schlucht. Acht bis neun (Trekking Planner, Nepal_first, Base Camp Adventure) nehmen Poon Hill dazu oder einen ruhigeren Rhythmus. Die Pakete ab Kathmandu rechnen Anreise, Hotels und Rückfahrt mit: zehn Tage bei Great Adventure und Himalayan Recreation (direkt), zwölf bis dreizehn bei Ace, Everest Trekking Routes, Nirvana, Scenic, Glorious (über Poon Hill), vierzehn bis fünfzehn bei Green Valley, Adventure Treks Nepal und Mission (mit Stadttag oder Pothana-Ausstieg).
Was man nicht kürzen sollte: die Nacht in Deurali oder im Machapuchare Base Camp vor dem Basislager. Wer von Sinuwa in einem Tag bis ABC will, geht 1.800 Höhenmeter am Stück auf über 4.000 Meter – die Programme, die das tun, haben die meisten Höhenabbrüche.
Die Etappen
Sieben Abschnitte, wie sie in den Abläufen stehen. Höhen nach Ace, Trekking Planner und Holiday Planner; die Anbieter weichen um bis zu 100 Meter ab (Deurali 3.200 bis 3.250, ABC 4.130 bis 4.170).

Reisterrassen, Schieferdächer, und am Ende des Tals steht schon der Fischschwanz.
Eine Stunde Jeep von Pokhara, dann beginnt der Weg in Nayapul oder inzwischen weiter oben in Siwai, Kimche oder Syauli Bazar – die Straße frisst sich jedes Jahr ein Stück weiter ins Tal. Wer über Poon Hill geht, biegt nach Birethanti rechts ab und steigt die 3.000 Stufen nach Ulleri; wer direkt ins Sanctuary will, geht links über Ghandruk, das große Gurung-Dorf mit Museum und Schieferdächern. Beide Wege treffen sich in Chhomrong. Die Jeep-Straßen sind der Grund, warum es Fünf- und Siebentäger gibt: Holiday Planner fährt bis Jhinu, Nepal High Trek bis Syauli Bazar.

Um fünf Uhr mit Stirnlampe, um sechs steht der Dhaulagiri in der Sonne.
Der Umweg über Ghorepani kostet zwei Tage und bringt den berühmtesten Aussichtshügel Nepals: Vom Poon Hill auf 3.210 Metern reihen sich Dhaulagiri, Nilgiri, Annapurna Süd, Hiunchuli und Machapuchare vom Achttausender bis zum Fischschwanz. Im März und April blüht der Rhododendronwald rot; im Oktober sind hundert Leute oben. Zehn der 19 Produkte nehmen den Umweg; wer ihn schon vom <a href="/de/touren/poon-hill/">Poon-Hill-Trek</a> kennt oder Zeit sparen will, geht direkt.

Das letzte Dorf, die letzte Bäckerei, die letzte Steckdose ohne Aufpreis.
Chhomrong hängt am Hang über dem Modi Khola, mit Blick auf Annapurna Süd und Machapuchare, und ist das Tor zum Sanctuary: Ab hier gibt es keine Dörfer mehr, nur Lodge-Siedlungen im Wald. Alle Wege treffen sich hier, und der ACAP-Kontrollposten prüft die Permits. Von Chhomrong geht es 400 Meter hinab zum Fluss und wieder hinauf nach Sinuwa – die Treppen, über die alle reden. Wer die Permits nicht im Paket hat, zahlt sie hier nach.

Eine Schlucht aus Bambus, Wasserfällen und Nebel, und der Weg klettert durch sie hindurch.
Hinter Sinuwa führt der Weg in die Schlucht des Modi Khola: Bambusdickicht, tropfender Wald, Wasserfälle von beiden Seiten, Lodges an Lichtungen – Bamboo, Dovan, Himalaya, Deurali. Hier gehen die Träger voraus, meist 20 bis 25 Kilo auf dem Rücken; bei zwölf Produkten sind sie drin, bei sechs gegen Aufpreis (Outfitter 20 USD, CAN 25 USD am Tag). Ab Deurali auf 3.200 Metern wird das Tal steil und lawinengefährdet: Zwischen Deurali und dem Machapuchare Base Camp gehen im Winter und Frühjahr Lawinen ab, und die Guides entscheiden, wann man diesen Abschnitt geht – morgens, schnell, nicht bei Neuschnee.

Der Wald hört auf, das Tal öffnet sich, und der Fischschwanz steht plötzlich direkt darüber.
Das Machapuchare Base Camp ist keins: Der Berg gilt als heilig und darf nicht bestiegen werden, seit einem britischen Versuch 1957, der kurz unter dem Gipfel umkehrte. Die Lodges auf 3.700 Metern sind die letzte Station vor dem Sanctuary und für viele die bessere Nacht: 400 Meter tiefer als das Basislager, wärmer, weniger Kopfschmerz. Die Fünf- und Siebentäger schlafen nur eine Nacht auf dieser Höhe – ab hier entscheidet sich, wer den Basislager-Morgen mit klarem Kopf erlebt.

Ein Kessel aus Achttausendern, und man steht in der Mitte.
Das Sanctuary ist ein Gletscherkessel, in den man durch eine einzige Lücke hineinkommt: Ringsum Annapurna I mit ihrer Südwand, Annapurna Süd, Hiunchuli, Gangapurna, Annapurna III, und im Rücken der Machapuchare. Das Basislager sind fünf Lodges auf 4.130 Metern am Rand der Moräne, mit Gedenktafeln für Anatoli Boukreev und andere, die an der Südwand blieben. Man kommt mittags an, geht zum Aussichtspunkt über dem Gletscher, friert, isst, schläft schlecht und steht um fünf auf, wenn die Sonne die Südwand orange färbt. Das ist der Moment, für den man gekommen ist.

Zwei Tage bergab, dann liegt man im heißen Wasser am Fluss und hört den Modi Khola.
Der Rückweg ist derselbe wie der Hinweg bis Chhomrong, nur schneller: bis Bamboo am ersten Tag, bis Jhinu am zweiten. Jhinu Danda hat heiße Quellen zwanzig Minuten unterhalb des Dorfes am Fluss – drei Steinbecken, Eintritt ein paar Hundert Rupien, das Beste nach 1.800 Metern Abstieg. Von Jhinu führt die lange Hängebrücke über den Modi Khola zur Straße; die meisten Pakete fahren ab Samrung, Siwai oder Nayapul mit dem Jeep zurück nach Pokhara. Trinkgeld für Guide und Träger wird am letzten Abend übergeben – bei 17 von 19 Produkten ausdrücklich extra.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Tagesabläufe der Produkte
Drei Abläufe aus den Viator-Daten: der 13-Tage-Klassiker ab Kathmandu über Poon Hill (Ace), der Siebentäger ab Pokhara über Ghandruk (Nepal High Trek) und der Fünftäger ab Jhinu (Holiday Planner).
Ace the Himalaya · 13 Tage ab Kathmandu mit Poon Hill 13 Tage · 12 Nächte
Abholung mit Schild, Hotel, Vorbesprechung im Büro.
☾ 3-Sterne-Hotel 1.400 m6:30 Uhr Abholung, Touristenbus ab 7:30 Uhr am Prithvi Highway entlang, nachmittags am Phewa-See.
☾ 3-Sterne-Hotel 900 mEine Stunde Fahrt nach Nayapul, durch Birethanti am Modi Khola entlang, sanft bergauf nach Tikhedunga.
☾ Lodge 1.570 mDie Steintreppe nach Ulleri – über 3.000 Stufen –, dann durch Eichen- und Rhododendronwald über Banthanti und Nangethanti nach Ghorepani.
☾ Lodge 2.840 mVor Sonnenaufgang eine Stunde auf den Poon Hill mit Dhaulagiri, Annapurna Süd und Machapuchare, Frühstück in Ghorepani, über Deurali-Pass und Banthanti nach Tadapani.
☾ Lodge 2.610 mSteil hinab durch Rhododendronwald, über das Gurung-Dorf Gurjung nach Chhomrong, dem Tor zum Sanctuary.
☾ Lodge 2.140 mHinab zum Chhomrong Khola, hinauf nach Sinuwa und Khuldighar, durch Bambus und Wald über Bamboo und Dovan zur Lodge „Himalaya“.
☾ Lodge 2.950 mVorbei an der Hinku-Höhle nach Deurali, zum Machapuchare Base Camp (3.700 m) und zwei Stunden weiter ins Sanctuary – rundum Annapurna I, Annapurna Süd, Hiunchuli, Machapuchare.
☾ Lodge 4.130 mSonnenaufgang im Kessel, dann 1.800 Meter hinab denselben Weg bis Bamboo.
☾ Lodge 2.345 mÜber Sinuwa und Chhomrong, dann steil hinab nach Jhinu – abends in den heißen Quellen am Fluss.
☾ Lodge 1.780 mAm rechten Ufer des Modi Khola nach Birethanti und Nayapul, Fahrt nach Pokhara, abends Barahi-Tempel und Phewa-See.
☾ 3-Sterne-HotelTouristenbus zurück, abends Abschiedsessen.
☾ 3-Sterne-HotelTransfer zum Abflug.
Nepal High Trek · 7 Tage ab Pokhara, alles drin 7 Tage · 7 Nächte
Jeep bis Syauli Bazar, vier Stunden über Reisterrassen ins Gurung-Dorf Ghandruk.
☾ Lodge 1.935 mDer lange Tag: hinab zum Kimrong Khola, hinauf nach Chhomrong, hinab und hinauf nach Sinuwa.
☾ Lodge 2.210 mDurch Bambus und Wald über Bamboo, Dovan und Himalaya nach Deurali.
☾ Lodge 3.200 mÜber das Machapuchare Base Camp ins Sanctuary.
☾ Lodge 4.130 mAbstieg bis Bamboo.
☾ Lodge 2.345 mÜber Chhomrong nach Jhinu, heiße Quellen.
☾ Lodge 1.780 mKurz nach Samrung Danda, Jeep nach Pokhara.
Holiday Planner · 5 Tage ab Pokhara mit Träger 5 Tage · 4 Nächte
Jeep bis Jhinu Danda, über Chhomrong nach Sinuwa.
☾ Lodge 2.340 mDurch die Schlucht nach Deurali.
☾ Lodge 3.200 mÜber MBC ins Basislager.
☾ Lodge 4.130 m1.800 Meter hinab.
☾ Lodge 2.310 mNach Jhinu, Jeep nach Pokhara.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Anreise: Bus, Flug, Jeep – und wo der Weg heute beginnt
Von Kathmandu nach Pokhara sind es 200 Kilometer und sieben Stunden im Touristenbus am Trisuli und Marsyangdi entlang – alle Pakete ab Kathmandu außer Scenic nehmen ihn hin und zurück; Scenic fliegt hin (25 Minuten) und fährt zurück. Ein Flug kostet als Ausländer rund 100 bis 130 Dollar je Strecke nach Marktlage. Von Pokhara fahren die Anbieter mit Privatwagen oder Sammeljeep zum Trekstart: eine Stunde nach Nayapul, zwei bis drei Stunden auf Schotterstraßen weiter nach Siwai, Kimche, Syauli Bazar oder Jhinu Danda. Die Straßen sind der Grund, warum die Pakete kürzer werden: Was vor zehn Jahren zwei Tage Fußweg ab Nayapul war, ist heute eine Jeepfahrt. Wer über Poon Hill geht, startet weiterhin in Nayapul oder Hile.

