- VorherMindestens zwei Nächte in Cusco (3.400 m), besser drei, davon ein Tag im Heiligen Tal (2.800) und ein Spaziergang auf 3.700 (Sacsayhuamán) – Salkantay Trekking verlangt zwei Tage für den Zweitäger, drei für den Dreitäger
- Am TagLangsam gehen, alle zwanzig Minuten trinken, Cocatee vor dem Start, kein Alkohol am Vorabend, ein leichtes Frühstück; wer Kopfweh, Übelkeit oder Schwindel hat, sagt es und kehrt um
- HilfenSauerstoff tragen 24 der 32 Produkte (kurz, für Notfälle, kein Ersatz für Akklimatisierung) · Pferd bis zwanzig Minuten unter den Grat, 80–120 Soles bar · Cocablätter und Sorojchi-Tabletten aus der Apotheke in Cusco
- KälteMinus fünf bis minus zehn Grad am Morgen am Grat von Mai bis August, Wind, dann Sonne mit UV wie nirgends sonst; Regen und Schnee Dezember bis März
- ReisezeitMai bis September trocken und bunt · April und Oktober Übergang, wenig Leute · Dezember bis März Regen, Schnee auf den Farben, Schlamm auf der Piste
Was 5.000 Meter mit dem Körper machen
Auf 5.036 Metern ist der Luftdruck halb so hoch wie am Meer; jeder Atemzug bringt die Hälfte des Sauerstoffs. Der Körper gleicht das aus, indem er schneller atmet und über Tage mehr rote Blutkörperchen bildet – über Tage, nicht über Stunden. Wer aus Lima (Meereshöhe) nach Cusco (3.400) fliegt und am nächsten Morgen um vier in den Bus steigt, hat den Ausgleich nicht, und der Aufstieg von 4.700 auf 5.036 ist dann das, was Andina Expeditions als „strenuous“ beschreibt und was in den Bewertungen als „schlimmster Tag meines Lebens“ auftaucht. Die Symptome der leichten Höhenkrankheit sind Kopfschmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel, schlechter Schlaf; sie beginnen sechs bis zwölf Stunden nach der Ankunft in der Höhe – also genau während der Fahrt und des Aufstiegs. Die schwere Form (Lungen- oder Hirnödem) ist an einem Tag auf 5.000 Metern selten, aber nicht ausgeschlossen; Husten mit Schaum, Verwirrtheit, Gangunsicherheit heißen: sofort hinunter, und der Guide muss das entscheiden, nicht der Gast.
Was hilft: Zeit. Zwei Nächte in Cusco vor dem Ausflug sind das Minimum, das fast alle Anbieter nennen (Andina „48 Stunden“, exploor „24 Stunden“, Salkantay Trekking zwei bis drei Tage); drei Nächte mit einem Tag im tiefer gelegenen Heiligen Tal und einem Aufstieg auf 3.700 bis 4.000 Meter (Sacsayhuamán, Moray, Chinchero) sind besser. Am Tag selbst: langsam gehen – der Guide setzt das Tempo, und die Langsamsten kommen oben genauso an –, viel trinken, Cocatee oder Cocablätter (überall in Cusco, legal, mild), leicht essen, keinen Alkohol am Vorabend. Acetazolamid (Diamox) hilft beim Akklimatisieren, wenn man es zwei Tage vorher beginnt; Sorojchi-Pillen aus der Apotheke sind Aspirin mit Koffein und nehmen den Kopfschmerz, nicht die Ursache. Sauerstoff aus der Flasche des Guides bringt zwei Minuten Erleichterung und ist für Notfälle gedacht, nicht für den Aufstieg.
Pferd, Sauerstoff, Umkehren: was die Anbieter stellen
Das Pferd steht am Parkplatz bereit, geführt von Leuten aus den Gemeinden Pitumarca und Cusipata, und ist nicht im Paket – bei keinem der 32 Produkte. Peru Private Tours nennt 80 Soles bergauf und 120 hin und zurück, Andina 90 Soles, Inka Altitude 25 und Crossover 35 Dollar; Machu Picchu Tours rät, den Preis zu verhandeln. Es bringt einen bis etwa zwanzig Minuten unter den Grat; die letzten Kehren geht jeder selbst, und dort merken viele, dass das Pferd die Höhe nicht wegnimmt. Wer sich nicht sicher ist, nimmt das Pferd bergauf und geht hinab. Sauerstoff tragen fast alle Guides (Chullos „oxygen assistance“, Peru Private Tours „im Wagen und am Weg“, TreXperience „Tank“); er ist für die, die oben blass werden, und für die Rückfahrt. Umkehren ist keine Schande und passiert in jeder Gruppe; der Bus wartet am Parkplatz, und die Guides von Peru Private Tours und TreXperience betonen, dass jeder in seinem Tempo geht. Wer die Sorge vorher hat, bucht Palccoyo: 40 Minuten flach auf 4.900 Metern, ohne den Aufstieg.

