- WegLama Hotel → Thulo Syabru 2.230 m → Sing Gompa 3.250 → Gosainkunda 4.380 → Lauribina La 4.610 → Ghopte 3.450 → Tharepati 3.640 → Kutumsang 2.470 → Chisapani 2.215 → Sundarijal 1.460 = 7–8 Tage zusätzlich
- HöheZwei Nächte über 4.000 Metern (Gosainkunda), ein Passtag von sieben Stunden mit 230 Metern hinauf und 1.160 hinab – anspruchsvoller als alles im Tal
- PaketeGanze Runde mit Ablauf: Peregrine 16 Tage (1.700 USD zu zweit, 1.900 allein) · nur Gosainkunda ab Dhunche: Mountain Hike Nepal 6 Tage (597 zu zweit) · Gosainkunda ohne Ablauf: Hiking Adventure Treks 7 Tage (700), Trek Mania 13 Tage (699, nur Guide und Permits), Unique Path (Beschreibung)
- PermitDasselbe Nationalpark-Permit wie im Tal (3.000 Rupien) plus TIMS; ab Sundarijal zusätzlich der Shivapuri-Nationalpark. Guidepflicht wie überall
- WannOktober und November, März bis Mai; im Winter ist der Pass oft verschneit und Gosainkunda gefroren; im August das Janai-Purnima-Fest mit tausenden Pilgern
Warum man abzweigt: Runde statt Rückweg
Der Langtang-Trek geht denselben Weg zurück, und die Rückfahrt im Bus dauert einen Tag. Die Erweiterung ersetzt beides: Statt von Lama Hotel nach Syabrubesi abzusteigen, steigt man auf den Kamm nach Thulo Syabru, einem Tamang-Dorf mit Blick über beide Täler, und läuft von dort nach Süden, bis der Weg in Sundarijal an der Wasserleitung von Kathmandu endet – eine Stunde Taxi vom Hotel. Dazwischen liegen drei Landschaften: der Wald bis Sing Gompa mit seiner kleinen Käserei, die Hochfläche von Lauribina mit den Seen und dem Blick auf Manaslu, Ganesh Himal und Langtang, und die Kämme von Helambu, einer Region der Hyolmo-Sherpa mit Klöstern, Rhododendronwäldern und Dörfern, die vom Tourismus wenig gesehen haben. Der Preis ist die Höhe: Gosainkunda liegt auf 4.380 Metern, höher als Kyanjin, und wer aus dem Tal kommt, ist zwar akklimatisiert, schläft aber zwei Nächte über 4.000. Der Lauribina La (4.610 m) ist kein technischer Pass, aber ein langer Tag – sieben Stunden, an drei Seen vorbei hinauf und 1.100 Meter hinab bis Ghopte. Danach wird es leichter, wenn auch nicht flach: Helambu ist ein Auf und Ab über Kämme zwischen 2.200 und 3.600 Metern.
Gosainkunda: der See, den Shiva mit dem Dreizack schlug
Der Legende nach stieß Shiva seinen Dreizack in den Berg, um Wasser gegen das Gift zu finden, das er beim Quirlen des Milchozeans getrunken hatte; so entstand Gosainkunda, und ein Fels im See gilt als sein Kopf. Tatsächlich ist es ein Dutzend Gletscherseen zwischen 4.100 und 4.600 Metern – Saraswati Kunda, Bhairav Kunda, Gosainkunda als größter, Surya Kunda unter dem Pass –, seit 2007 als Ramsar-Feuchtgebiet geschützt. Zum Vollmond im August (Janai Purnima) kommen tausende hinduistische und buddhistische Pilger aus Nepal und Indien, baden im eiskalten Wasser und wechseln die heilige Schnur; dann sind die Lodges am Ufer überfüllt und die Wege voll. Im Rest des Jahres ist es still: ein halbes Dutzend Lodges am Nordufer, Wind, oft Schnee ab November, das Wasser von Dezember bis März gefroren. Für Trekker ist Gosainkunda vor allem der Ort vor dem Pass – man kommt am Nachmittag an, geht am Abend um den See und bricht am nächsten Morgen früh zum Lauribina La auf. Wer nur die Seen will, kann sie in fünf bis sechs Tagen ab Dhunche erreichen und zurückkehren; Mountain Hike Nepal bietet das an, allerdings ohne Ablauf und mit einem schnellen Aufstieg auf 4.380 Meter.


