- Standard, 10 TageHuaraz → Matacancha 4.200 (Fahrt 5 h) · Cacanan 4.700 → Mitucocha · Carhuac 4.650 → Carhuacocha 4.150 · Siula 4.830 → Huayhuash · Portachuelo 4.750 → Viconga · Cuyoc 5.000 oder San Antonio 5.020 → Huanacpatay · Huayllapa 3.500 · Tapush 4.800 → Cashpapampa · Yaucha 4.850 → Jahuacocha 4.050 · Ruhetag · Pampa Llamac 4.300 → Llamac → Huaraz
- Acht TageAndean Summit lässt den Ruhetag und einen Lagertag weg: Matacancha bis Llamac in acht Tagen, privat, 800 USD
- Fünf Tage, OstseitePeru Expeditions: Matacancha, Carhuacocha, Siula-Pass, Trapecio 5.000, Santa Rosa 5.070, Ausstieg Huayllapa–Cajatambo (750 USD, Gebühr drin) · IZI Peru: West und Ost mit Tagesrunde zum Siula-Pass (899, keine Erstattung)
- Minis zur Jahuacocha3–4 Tage: Llamac oder Pocpa, Rondoy- oder Sambunya-Pass 4.750–4.800, ein oder zwei Nächte an der Jahuacocha – Peru Bergsport 3 (550 ab 2), IZI Peru 4 (799), First Class Huaraz 4 (800)
- GebührenJe Dorf 20–50 Soles, die ganze Runde ≈ 270–280, die Minis 70–150; nur bei Peru Expeditions im Preis
Das Gebirge: sechs Sechstausender auf dreißig Kilometern
Die Huayhuash liegt fünfzig Kilometer südöstlich der Cordillera Blanca und ist ihr Gegenteil: kein langes Gebirge mit Tälern dazwischen, sondern ein einziger Kamm, um den die Runde herumgeht. Yerupajá (6.635 m, der zweithöchste Berg Perus), Siula Grande (6.344), Jirishanca (6.094), Rondoy, Rasac, Sarapo stehen so dicht, dass man sie von der Ostseite an der Carhuacocha und von der Westseite an der Jahuacocha jeweils als Wand sieht. Der Siula Grande ist der Berg aus Joe Simpsons „Sturz ins Leere“; der Blick auf seine Westwand und den See Sarapococha ist der Grund für den San-Antonio-Pass. Die Runde bleibt fast immer über 4.000 Metern – die Lager liegen zwischen 4.050 (Jahuacocha) und 4.400 (Viconga), Huayllapa auf 3.500 ist der tiefste Punkt und das einzige Dorf –, und die Pässe sind keine Kletterstellen, sondern lange Anstiege über Weide und Geröll. Das Gebiet ist seit 2002 Reservierte Zone, aber kein Nationalpark: Es gibt keinen Eintritt an einem Tor, sondern die Gebühren der acht Gemeinden, deren Weideland man kreuzt, und die Lager sind deren Wiesen. Wasser gibt es an jedem Lager, warmes nur in Viconga. Hütten, Läden, Strom gibt es nicht; was man zehn Tage braucht, tragen die Esel.
Die Etappen
Acht Abschnitte für beide Treks ab Huaraz; die Huayhuash-Runde sind die letzten drei: Ostseite mit zwei Pässen, der Kern mit Siula, Viconga und dem höchsten Pass, und die Westseite mit Tapush, Yaucha und der Jahuacocha. Höhen nach Peru Expeditions, Andean Summit und IZI Peru, gerundet; unter jedem Abschnitt steht, welche Pakete ihn so gehen.

Kein Paket enthält die Akklimatisierung. Zwei bis drei Nächte in Huaraz und ein Tagesgang auf 4.600 Meter – Laguna 69, Laguna Churup oder Wilcacocha – gehören vor jeden Trek.
Huaraz liegt auf 3.050 Metern, acht Busstunden von Lima. Wer am ersten Tag ankommt und am zweiten losgeht, hat auf dem Punta Unión Kopfschmerzen und in der Huayhuash ein Problem: Beide Treks schlafen ab der ersten Nacht auf 3.750 bis 4.200 Metern und steigen am zweiten oder dritten Tag über 4.750. Die übliche Vorbereitung sind zwei Nächte in der Stadt und ein Tagesausflug: die Laguna 69 unter dem Chacraraju (Bus bis Cebollapampa 3.900, drei Stunden hinauf, zwei hinab), die Laguna Churup oberhalb von Pitec (4.450 m, steil, mit Seil an einer Felsstufe) oder die leichtere Wilcacocha in der Cordillera Negra mit Blick auf die ganze Weiße Kordillere. Für die Huayhuash empfehlen die Anbieter drei Tage; Peru Expeditions legt in der 14-Tage-Variante die Churup-Lagune davor, First Class Huaraz die Laguna 69 in die Alpamayo-Runde. Alle anderen Pakete beginnen am Trekmorgen an der Hoteltür.

Drei Stunden Fahrt durch das Callejón de Huaylas nach Caraz und hinauf nach Cashapampa, dann der Einstieg in die Quebrada Santa Cruz: eine Schlucht, die sich zum Tal öffnet.
Alle Pakete gehen den Trek von Cashapampa nach Vaquería, also gegen den Uhrzeigersinn: Der Anstieg zum Pass ist so länger, aber sanfter, und der Portachuelo am Ende ist Straße. Am Kontrollposten in Cashapampa wird das Parkticket geprüft (Ausländer 60 Soles für zwei bis drei Tage, 150 ab vier – die Pakete schließen es fast alle aus). Die ersten Stunden sind eine enge Schlucht am Fluss, dann weitet sich das Tal zur Weide von Llamacorral auf 3.750 Metern, dem ersten Lager. Die Esel gehen voraus, das Küchenzelt steht bei Ankunft; wer bei Peru Expeditions oder Peru Bergsport bucht, teilt sich das Lager mit anderen Gruppen.

Der lange Tag im Tal: zwei Seen, der Abstecher zum Alpamayo-Basislager an der Laguna Arhuaycocha und das Lager unter dem Taulliraju.
Am Morgen an der Laguna Ichiccocha und der langen Jatuncocha entlang, dann die Abzweigung nach Norden: Wer den Abstecher zur Laguna Arhuaycocha unter der Alpamayo-Südwand macht (zwei bis drei Stunden hin und zurück, Blick auf den Berg, den Peru zum schönsten der Welt erklärt hat), hat ihn bei Peru Bergsport, Turismo Exploring und IZI Peru im Ablauf; Peru Expeditions und Scheler Artizon nennen ihn nicht. Das Lager Taullipampa liegt auf 4.250 Metern auf einer Wiese direkt unter dem Taulliraju (5.830 m), dessen Gletscher nachts zu hören ist. Es ist die kälteste Nacht des Treks – der Schlafsack sollte auf minus fünf ausgelegt sein; Scheler Artizon und Peru Bergsport stellen ihn, die anderen vermieten ihn in Huaraz.

Drei Stunden Serpentinen zum Punta Unión, einer Kerbe im Grat mit Schild, Gletscherseen auf beiden Seiten und dem Taulliraju in Reichweite – dann der lange Abstieg ins Huaripampa-Tal.
Der Weg zum Pass ist gut gebaut, aber die Luft auf 4.750 Metern ist der Grund für die Akklimatisierung vorher. Oben ein enger Durchschlupf im Fels, dahinter der Blick über die Laguna Taullicocha und die Gipfel der Cordillera Blanca bis zum Huascarán. Der Abstieg führt an Seen vorbei durch Moränen und dann auf Weideland hinunter nach Cachinapampa oder Huaripampa auf etwa 3.750 Metern, wo das dritte Lager steht – Peru Expeditions und Peru Bergsport schreiben Huaripampa, Scheler Artizon, Turismo Exploring und IZI Peru Cachinapampa; es sind Wiesen im selben Tal, eine Stunde auseinander.

Ein kurzer Morgen durch Quenua-Wald und Dörfer nach Vaquería, dann die Fahrt über den höchsten Punkt der Reise, den Portachuelo mit 4.767 Metern, hinab zu den türkisen Llanganuco-Seen.
Der letzte Gehtag ist der leichteste: durch den Wald aus rotrindigen Quenua-Bäumen, an Feldern und dem Weiler Huaripampa vorbei zur Straße bei Vaquería, wo der Wagen wartet. Die Rückfahrt ist selbst ein Programm – die Piste windet sich zum Portachuelo de Llanganuco hinauf, mit Huascarán, Huandoy und Chopicalqui auf beiden Seiten, und fällt dann zu den beiden Llanganuco-Seen ab, deren Farbe vom Gletschermehl kommt. Ankunft in Huaraz am späten Nachmittag; das letzte Abendessen ist bei Scheler Artizon ausdrücklich nicht enthalten. Wer die Runde verlängern will, geht ab Punta Unión nach Norden: Die Alpamayo-Runde von Peru Expeditions, Peru Bergsport und First Class Huaraz braucht elf bis dreizehn Tage über sieben weitere Pässe bis Hualcayán.

Fünf Stunden Fahrt über Chiquián nach Llamac und zum Lager Matacancha, dann zwei Pässe an zwei Tagen zur Laguna Carhuacocha, dem Lager mit dem Blick auf Yerupajá, Siula Grande und Jirishanca.
Die Huayhuash-Runde beginnt, wo die Straße endet: Peru Expeditions, Andean Summit und IZI Peru fahren bis Matacancha (Cuartelhuain) auf 4.200 Metern und starten dort; Peru Bergsport und First Class Huaraz gehen von Llamac oder Pocpa zu Fuß los, was einen Tag mehr kostet. Am ersten Gehtag über den Cacanan-Pass (4.700 m) zur Laguna Mitucocha unter dem Jirishanca, am zweiten über den Carhuac-Pass (4.650) zur Carhuacocha. In Llamac, Pocpa und Queropalca kassieren die Gemeinden ihre Gebühren – 20 bis 50 Soles je Dorf, rund 270 bis 280 für die ganze Runde; Peru Expeditions hat sie im Preis, Andean Raju, Andean Summit, First Class Huaraz und IZI Peru nicht. Die Lager sind Wiesen mit Zelt, Küchenzelt und bei Andean Raju einem Toilettenzelt; es gibt keine Hütten.

Der Kern der Runde: die drei Seen unter der Siula-Wand, der Siula-Pass, die heißen Quellen von Viconga und der höchste Pass – Cuyoc oder, für den Blick, San Antonio auf 5.020 Metern – vor dem Abstieg ins Dorf Huayllapa.
Von der Carhuacocha steigt der Weg über die drei Lagunen Gangrajanca, Siula und Quesillococha, den Aussichtspunkt, den jedes Huayhuash-Foto zeigt, auf den Siula-Pass (4.830 m) und hinab zum Lager Huayhuash. Tag vier über den Portachuelo de Huayhuash (4.750) zur Laguna Viconga mit den Thermalbecken, dem einzigen warmen Wasser der Runde. Tag fünf ist der höchste: Peru Expeditions, Andean Summit und Peru Bergsport gehen über den Cuyoc-Pass (5.000 m), Andean Raju nennt Sarapococha, also den San Antonio (5.020) mit Blick auf Siula Grande und Sarapococha, den Ort aus „Sturz ins Leere“ – steiler, loser, nur bei gutem Wetter. Lager im Tal Huanacpatay, am sechsten Tag der Abstieg nach Huayllapa auf 3.500 Meter, das einzige Dorf am Weg, mit Laden und Gemeindegebühr. Die Fünf-Tage-Variante von Peru Expeditions kürzt hier ab: nach dem Siula-Pass über Trapecio (5.000) und Santa Rosa (5.070) direkt nach Huayllapa und Cajatambo.

Zwei Pässe zurück auf die Westseite, dann die Laguna Jahuacocha unter Yerupajá und Jirishanca – das schönste Lager der Runde, mit Ruhetag bei den Zehntägern – und der Ausstieg nach Llamac.
Von Huayllapa 1.300 Meter hinauf über den Tapush-Pass (4.800) zum Lager Cashpapampa oder Huatiac, am nächsten Tag über den Yaucha-Pass (4.850) mit dem letzten großen Blick auf die Hauptkette hinab zur Laguna Jahuacocha auf 4.050 Metern. Die Zehntäger von Peru Expeditions, Peru Bergsport und First Class Huaraz bleiben hier zwei Nächte; bei Peru Expeditions ist der freie Tag für den Diablo Mudo (5.350 m, Gletschergipfel mit Steigeisen, Aufpreis) gedacht. Am letzten Tag über die Pampa Llamac (4.300) hinab nach Llamac oder Pocpa und fünf Stunden zurück nach Huaraz. Die Mini-Varianten von IZI Peru, First Class Huaraz und Peru Bergsport gehen nur dieses Stück: von Llamac über Rondoy- oder Sambunya-Pass zur Jahuacocha und zurück, drei bis vier Tage, mit demselben Blick auf Yerupajá und ohne die Fünftausender.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Die Gemeindegebühren: acht Dörfer, rund 270 Soles
Seit die Dörfer die Runde in den 2000er-Jahren nach Überfällen selbst zu sichern begannen, kassiert jede Gemeinde für den Durchgang über ihr Land, bar, mit Quittung, meist am Lager oder an einem Posten am Weg. Die Sätze für 2026 nach huayhuash.com: Llámac 50 Soles, Pocpa 20, Queropalca 40, Quisuarcancha 30, Túpac Amaru 30, Uramaza 30, Huayllapa 50, Pacllón 30; wer über Cutatambo geht, zahlt dort 10 mehr. Die ganze Runde kostet so rund 270 bis 280 Soles (etwa 70 Euro), ein Mini ab Llamac zur Jahuacocha 70 bis 100, die Fünf-Tage-Ostseite ab Matacancha 150 bis 200. Peru Expeditions hat die Gebühren bei allen drei Huayhuash-Produkten im Preis – bei den fünf Tagen ausdrücklich 250 Soles –; Andean Raju, Andean Summit („200–250 Soles“), First Class Huaraz und IZI Peru („70 Soles“) schließen sie aus, Peru Bergsport nennt sie nicht. Die Zahl „2.800 Soles“ bei Andean Raju ist ein Tippfehler, die Dollarangabe daneben (85) stimmt. Quittungen aufheben: Der nächste Posten fragt danach, und wer ohne kommt, zahlt doppelt. Die Gebühren sind der Grund, warum die Runde sicher ist – die Dörfer stellen Wachen an den Lagern –, und sie sind das einzige Geld, das in den Tälern bleibt.