- Sa Pa2–3 Tage · zu Fuß, 12–36 km · Reisterrassen, Hmong- und Giay-Dörfer, Homestay · ab Hanoi 6 h Bus · 39–170 USD
- Ha Giang3–4 Tage · Motorrad, ≈ 350 km, Ma-Pi-Leng-Pass 1.500 m · Karst, Schluchten, Grenzland · ab Hanoi 6–7 h Bus · 136–317 USD mit Easy Rider
- Wer Sa Pa nimmtZwei Tage Zeit, gehen statt fahren, Nacht im Dorf, keine Motorraderfahrung, Familie mit Kindern
- Wer Ha Giang nimmtVier Tage Zeit, Landschaft im großen Maßstab, Wind und Straße, Bereitschaft zu Risiko und Staub
- BeidesHanoi → Sa Pa Trek (2 Tage) → Bus nach Ha Giang über Lao Cai (6–8 h) → Runde (3–4 Tage) → Hanoi: sieben bis acht Tage; Pakete ab Sa Pa nach Ha Giang gibt es, ab Ha Giang nach Sa Pa kaum
Landschaft: ein Tal oder ein Plateau
Sa Pa ist ein Tal. Man steht oben in der Stadt auf 1.600 Metern, meist im Nebel, und geht hinunter in das Muong-Hoa-Tal, wo die Terrassen von beiden Seiten bis zum Bach fallen und der Fansipan die Wand gegenüber ist. Alles ist nah: das Dorf, die Büffel, die Familie, die kocht. Man sieht in zwei Tagen ein Tal und vier Dörfer, und man sieht sie zu Fuß, im Tempo der Frauen, die mitgehen. Ha Giang ist ein Plateau. Der Karst von Dong Van ist Weltgeopark, die Straße windet sich über Pässe, der Ma Pi Leng hängt 800 Meter über der Schlucht des Nho Que, die Dörfer der Hmong, Lo Lo und Tay liegen an der Straße, nicht am Weg. Man sieht in vier Tagen 350 Kilometer, und man sieht sie vom Motorrad, mit Wind und Staub.
Wer beides gemacht hat, sagt meist: Ha Giang ist größer, Sa Pa ist näher. Ha Giang ist die Landschaft, die man fotografiert; Sa Pa ist die, in der man abends sitzt. Und Sa Pa ist voller – Ta Van hat Homestays mit WLAN und Cafés, Ha Giang hat noch Dörfer ohne Gäste, aber seit ein paar Jahren auch Kolonnen von Easy Ridern.
Anstrengung und Risiko: Lehm gegen Asphalt
Sa Pa strengt die Beine an: 600 Meter bergab am ersten Tag, 300 bergauf am zweiten, auf Lehm und Steinen, bei Regen rutschig – wer gehen kann, kann das, und Kinder ab acht sind bei fast allen Paketen dabei. Das Risiko ist ein Ausrutscher. Ha Giang strengt den Rücken und die Konzentration an: sechs bis acht Stunden am Tag auf dem Motorrad, Serpentinen, Lastwagen, Nebel, Regen auf der Straße. Wer selbst fährt, braucht einen Motorradführerschein (Klasse A) und trotzdem eine Versicherung, die zahlt; wer den Easy Rider nimmt, sitzt hinten und muss nur sitzen können. Das Risiko ist der Verkehr – die Unfälle auf der Runde sind keine Legende, und die Pakete schließen Schäden am Motorrad oft ein, Verletzungen nie. Unser Ha-Giang-Vergleich zeigt, welche Pakete Schutzkleidung stellen und was die Schadensdeckung abdeckt.
Für Familien, ältere Reisende und alle ohne Motorradbezug ist Sa Pa die einfachere Wahl. Für Leute, die die Straße wollen, ist Ha Giang das, wofür man nach Nordvietnam fährt.

