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Trail&Pass
Wanderer auf dem Pfad durch das Lares-Tal

Lares Trek · Route und Etappen

Lares Trek Route: zwei Wandertage, ein Pass auf 4.750 Metern, eine Nacht im Dorf

Der Lares ist kurz und hoch: Das erste Camp liegt auf 3.900 Metern, der Pass am zweiten Tag auf 4.750, das Dorfcamp auf 3.750. Erst am dritten Tag geht es hinunter ins Heilige Tal – und dann per Zug nach Aguas Calientes. Hier der Ablauf mit den Höhen aus den Produktdaten.

Redaktionell geprüft am 23.09.2026Preisstand 23.09.2026Foto: McKay Savage from London, UK, CC BY 2.0
Die Route in Zahlen
  • StartKiswarani im Lares-Tal, nach Markt, Thermalbad und Mittagessen; Abholung in Cusco früh morgens
  • Höchster PunktCondor-Pass 4.750 m am zweiten Tag
  • CampsBlue Lagoon 3.900 m (See), Canchacancha 3.750 m (Dorf), dann Hotel in Aguas Calientes 2.040 m
  • Strecke≈ 33 km an zwei Wandertagen plus vier Stunden Abstieg am dritten
  • ZielMachu Picchu 2.430 m am vierten Vormittag, per Bus ab Aguas Calientes

Das Profil: oben anfangen, oben bleiben, spät hinunter

Anders als Salkantay und Inca Trail beginnt der Lares nicht mit einem Aufwärmtag. Das erste Camp liegt bereits auf 3.900 Metern, höher als Cusco; der erste Nachmittag steigt vom Mittag in Kiswarani bis dorthin. Der zweite Tag ist der Trek: stetig hinauf an den Seen vorbei zum Condor-Pass, dann tausend Meter hinunter ins Dorf. Der dritte Tag ist ein sanfter Abstieg nach Huaran im Heiligen Tal – vier Stunden, an deren Ende Fahrzeug und Zug warten. Wandertag vier gibt es nicht; Tag vier ist Machu Picchu.

Das Profil ist damit das ungünstigste der drei Machu-Picchu-Treks für Höhenempfindliche: kein Abstieg zwischendurch, zwei Nächte über 3.700 Metern. Zwei Nächte Akklimatisierung in Cusco sind Voraussetzung, drei sind besser – oder die Nächte vorher im Heiligen Tal auf 2.800 Metern, was der Veranstalter mit Abholung bei Pisac ausdrücklich anbietet.

Tagesablauf des Produkts

Aus den Viator-Produktdaten von TreXperience, gekürzt. Höhen sind die des Veranstalters.

Wanderer auf dem Pfad durch das Lares-Tal
Tag 1 · Lares → Blue Lagoon Camp · ≈ 8 km · 3 h

Erst das Thermalbad, dann der Aufstieg.

Der erste Tag ist halb Ausflug, halb Trek: Markt in Calca, die riesigen Puya-Raimondii-Pflanzen auf der Hochebene, ein Bad in den Thermalquellen von Lares. Erst nach dem Mittag in Kiswarani geht es zu Fuß bergauf – an Lamas und Alpakas vorbei ins Camp am See.

3.900mBlue Lagoon Camp
Was hier unterschiedlich istThermalbad und Maras-Salinen im Preis
Türkisfarbener Bergsee auf der Lares-Route
Tag 2 · Bergseen unter dem Pass · Vormittag

Türkis, stumm, und kein anderer Trekker weit und breit.

Der Lares ist die Route mit dem wenigsten Verkehr im Cusco-Umland. Am zweiten Morgen reihen sich die Seen den Hang hinauf, Alpaka-Herden weichen aus, Andengänse fliegen auf. Der Pass ist noch nicht zu sehen.

4.400mBergseen unter dem Pass
Wanderer auf einem Pass der Lares-Route mit Blick ins Tal
Tag 2 · Condor-Pass · ≈ 15 km · 7 h

Höher als der Salkantay-Pass. Das übersehen viele.

4.750 Meter, der höchste Punkt aller Machu-Picchu-Treks, die wir vergleichen. Die Höhe ist die Anforderung des Lares, nicht die Distanz. Zwei Nächte in Cusco vorher sind Pflicht, nicht Empfehlung.

4.750mCondor-Pass
Was hier unterschiedlich ist?Sauerstoff und Satellitentelefon nicht genannt
Steinmauern und Gehöfte einer Hochlandgemeinde im Lares-Tal
Tag 2 · Canchacancha · Abend

Das Camp steht zwischen den Häusern.

Die zweite Nacht ist der Grund, warum Leute den Lares wählen: Das Zelt steht im Dorf, Kinder kommen zum Fußball, der Guide übersetzt aus dem Quechua. Am Morgen Besuch der Schule – Hefte und Stifte sind willkommen, Süßigkeiten nicht.

3.750mCanchacancha
Ollantaytambo mit Terrassen und Tal, Ausgangspunkt der Züge nach Aguas Calientes
Tag 3 · Huaran → Ollantaytambo · ≈ 10 km · 4 h

Vom Kartoffelfeld zum Mais, dann in den Zug.

Vier Stunden bergab, und die Landschaft wechselt mit jeder Stunde: Kartoffeln und Bohnen oben, Mais und Avocado unten im Heiligen Tal. Dann Auto, Maras-Salinen, Ollantaytambo, Abendzug nach Aguas Calientes. Die letzte Nacht im Hotelbett.

2.800mOllantaytambo
Was hier unterschiedlich istHotelnacht und beide Züge enthalten
Machu Picchu mit dem Huayna Picchu im Morgenlicht
Tag 4 · Machu Picchu · Vormittag

Mit dem Bus, nicht durchs Sonnentor. Dafür ausgeschlafen.

Der Lares endet wie der Salkantay: Bus hinauf, Führung, Bus hinunter, Vistadome zurück. Das Sonnentor bleibt dem Inca Trail vorbehalten – dafür hattest du zwei Tage lang Berge fast für dich allein.

2.430mMachu Picchu
Was hier unterschiedlich istEintritt enthalten, Circuit nicht genannt

Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.

TreXperience · Lares Trek 4 Tage 4 Tage · 3 Nächte

Tag 1
Cusco → Blue Lagoon Camp
Lares ≈ 3.200 m → Camp 3.900 m

Abholung früh in Cusco oder im Heiligen Tal, Markt in Calca, Inka-Stätte Ancashmarca, Puya-Raimondii-Hochebene, Thermalbad Lares mit Frühstück, Webkooperative. Mittag in Kiswarani, Aufstieg durch Lama- und Alpaka-Weiden zum Camp am See.

☾ Camp 3.900 m
Tag 2
Blue Lagoon Camp → Canchacancha
≈ 15 km kmPass 4.750 m

Der lange Tag: stetig bergauf an türkisen Seen vorbei zum Condor-Pass (4.750 m), Abstieg ins Dorf Canchacancha, Camp neben den Häusern, Abend mit der Gemeinde.

☾ Camp im Dorf 3.750 m
Tag 3
Canchacancha → Aguas Calientes
3.750 → 2.700 m

Besuch von Häusern und Schule, vier Stunden sanft bergab nach Huaran (2.700 m) zum Picknick, Transport zu den Maras-Salinen und nach Ollantaytambo, Abendessen, Zug nach Aguas Calientes.

☾ Hotel 3 Sterne
Tag 4
Aguas Calientes → Machu Picchu → Cusco

Bus hinauf zum Sonnenaufgang, zwei bis drei Stunden Führung, zurück nach Aguas Calientes, Mittag frei, Vistadome nach Ollantaytambo, privater Transfer nach Cusco.

Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.

Die Dörfer: was den Lares von den anderen Routen unterscheidet

Das Lares-Tal ist besiedelt. Die Gemeinden leben von Kartoffeln, Alpakas und Weberei; Trekkinggruppen sind Gäste, keine Kundschaft. Die Nacht in Canchacancha ist keine inszenierte Begegnung, sondern ein Camp neben Häusern, mit Kindern, die Fußball spielen wollen, und einem Guide, der aus dem Quechua übersetzt. Am Morgen der Besuch der Schule. Wer das mag, bekommt es nur hier; wer sich dabei unwohl fühlt, wählt eine andere Route.

Reisezeit: Trockenzeit mit Frost, Regenzeit mit Wolken

Mai bis September: klare Tage, Nächte am See-Camp deutlich unter null – ein guter Schlafsack ist wichtiger als am Salkantay. Oktober bis April: Regen, Nebel am Pass, aber grüne Weiden und leere Camps. Der Lares hat keine Schließzeit; das Machu-Picchu-Ticket ist ganzjährig zu haben, in der Hochsaison aber früh weg.

Fragen zur Route

Wie schwer ist der Lares Trek?

Moderat in der Distanz, anspruchsvoll in der Höhe. Der Passtag hat rund 850 Höhenmeter hinauf und 1.000 hinunter auf 15 Kilometern; die Höhe von 4.750 Metern macht daraus sechs bis sieben Stunden. Pferde tragen das Gepäck; ein Reitpferd für den Notfall gibt es bei den meisten Anbietern gegen Aufpreis vor Ort.

Gibt es Varianten der Route?

Ja, mehrere. Die Lares-Region hat verschiedene Täler und Pässe; „Lares Trek“ ist ein Sammelname. Das hier geprüfte Produkt geht über Kiswarani, den Condor-Pass und Canchacancha nach Huaran. Andere Anbieter starten in Lares selbst oder enden in Ollantaytambo. Beim Vergleich zählt: Welcher Pass, welche Camps, wie viele Wandertage.

Kann ich den Lares ohne Guide gehen?

Rechtlich ja, es gibt kein Permit. Praktisch schwierig: keine Markierung, keine Unterkünfte, Verständigung auf Quechua. Diese Seite vergleicht geführte Angebote.

Quellen und Prüfstand

3 Quellen anzeigen
  1. www.viator.com/tours/Cusco/Lares-Trek-to-Machu-Picchu-4-days-with-Pano – TreXperience: Tagesablauf mit Höhen (Viator Partner API) (abgerufen am 23.09.2026)
  2. www.senamhi.gob.pe/ – SENAMHI: Klima Region Cusco, Trocken- und Regenzeit (abgerufen am 23.09.2026)
  3. www.gov.uk/foreign-travel-advice/peru/safety-and-security – Britisches Außenministerium: Höhenkrankheit und Trekking in Peru (abgerufen am 23.09.2026)