- StartKontrollpunkt Km 82 (Piskacucho) ≈ 2.700 m, anderthalb Stunden Fahrt ab Ollantaytambo
- Höchster PunktWarmiwañusca, Dead Woman's Pass, 4.215 m am zweiten Tag; zweiter Pass Runkurakay 4.000 m am selben Nachmittag
- CampsAyapata (≈ 3.300 m), Chaquicocha (3.600 m), Wiñay Wayna (≈ 2.650 m) – bei beiden Anbietern dieselben
- Strecke≈ 43 km in vier Tagen, der längste Tag ist der zweite mit rund 11 km und 7 Stunden
- ZielInti Punku 2.720 m, dann Machu Picchu 2.430 m; Bus, Zug und Transfer zurück nach Cusco am Abend
Das Profil: ein sanfter Tag, ein harter, ein schöner, ein früher
Der erste Tag ist Einlaufen: leicht ansteigend am Urubamba entlang, mit dem Blick auf die Terrassen von Llactapata und einem Mittagessen in Hatunchaca, dann zwei Stunden hinauf ins Camp Ayapata. Der zweite Tag ist der Grund, warum der Inca Trail als anstrengend gilt: vier Stunden Treppen hinauf zum Dead Woman's Pass, 600 Meter hinab zum Mittag in Pacaymayo, dann noch einmal hinauf zum Runkurakay-Pass und hinab an Sayacmarca vorbei nach Chaquicocha. Der dritte Tag ist der, den alle meinen: Nebelwald, Phuyupatamarca, die Terrassen von Intipata, Wiñay Wayna. Der vierte beginnt um halb vier, weil der Kontrollpunkt um halb sechs öffnet und alle als Erste am Sonnentor sein wollen.
Was das Profil nicht zeigt: Die Treppen. Der Inca Trail ist über lange Strecken original gepflastert, und die Inka bauten Stufen, keine Serpentinen. Bergab am dritten Tag fordert das die Knie mehr als jeder Pass die Lunge.
Tagesabläufe der beiden Produkte
Aus den Viator-Produktdaten der Veranstalter, gekürzt. Die Abläufe sind bis auf die Abholzeit deckungsgleich, weil Weg und Camps vorgeschrieben sind.

Der Weg beginnt am Kontrollpunkt. Ab hier zählt der Pass.
Am Kontrollpunkt Km 82 wird dein Reisepass mit dem Permit abgeglichen – derselbe Pass, mit dem gebucht wurde. Dann ein sanfter erster Tag entlang des Urubamba, mit dem Blick auf Llactapata als Vorgeschmack.

Vier Stunden hinauf. Dann weißt du, warum er so heißt.
Der höchste Punkt der Route, und der einzige, an dem die Höhe wirklich zählt. Danach 600 Meter Treppen hinab nach Pacaymayo und am Nachmittag ein zweiter, kürzerer Pass. Wer hier gut durchkommt, hat den Trek.

Ruinen im Nebel, und niemand außer deiner Gruppe.
Nach dem Runkurakay-Pass beginnt der Teil, den es nur hier gibt: Inka-Stätten direkt am Weg, ohne Bus, ohne Drehkreuz. Sayacmarca sitzt auf einem Felssporn über dem Tal; das Camp Chaquicocha liegt eine Stunde weiter.

Der Morgen, an dem die Wolken unter dir liegen.
Der dritte Tag ist der, den alle meinen, wenn sie vom Inca Trail schwärmen: Nebelwald, Orchideen, original gepflasterte Inka-Treppen und der Blick vom „Ort über den Wolken“ hinunter auf den Urubamba.

Terrassen im Hang, Machu Picchu einen Tag entfernt.
Die letzte Nacht liegt neben einer Anlage, die ohne den Nachbarn weltberühmt wäre. Abends Führung durch die Terrassen, dann das Abschiedsessen mit Trägern und Koch – hier gibt man das Trinkgeld.

Zu Fuß durchs Sonnentor. Das gibt es nur auf diesem Weg.
Um 5:30 Uhr öffnet der Kontrollpunkt, zwei Stunden später stehst du im Sonnentor, und Machu Picchu liegt unter dir, bevor die ersten Busse ankommen. Danach Circuit 1 und 3, Bus hinunter, Zug nach Ollantaytambo.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
TreXperience · Inca Trail 4 Tage 4 Tage · 3 Nächte
Abholung 4:30 Uhr, Frühstück in Ollantaytambo, Kontrollpunkt Km 82 (2.700 m). Dörfer, Blick auf die Ruinen von Llactapata vom Aussichtspunkt Willkaraqay, Mittag in Hatunchaca, zwei Stunden weiter bergauf ins Camp.
☾ Camp Ayapata ≈ 3.300 mDer harte Tag: Aufstieg zum Dead Woman's Pass (4.215 m), Abstieg nach Pacaymayo zum Mittag, zweiter Pass Runkurakay (4.000 m), Ruinen von Runkurakay und Sayacmarca, Camp mit Sonnenuntergang.
☾ Camp Chaquicocha 3.600 mLandschaftlich der schönste Tag: Nebelwald, Phuyupatamarca („Stadt in den Wolken“) mit Blick auf den Urubamba, Terrassen von Intipata, nachmittags Führung durch Wiñay Wayna, Abschiedsessen mit dem Team.
☾ Camp Wiñay Wayna ≈ 2.650 mKontrollpunkt öffnet 5:30 Uhr, Aufstieg zum Sonnentor Inti Punku, Eintritt über Circuit 1 (erhöhter Weg), dann Circuit 3 im Hauptbereich. Bus nach Aguas Calientes, Vistadome-Zug nach Ollantaytambo, Transfer nach Cusco, Ankunft gegen 19:30 Uhr.
Alpaca Expeditions · Inca Trail 4 Tage 4 Tage · 3 Nächte
Abholung 4:20 Uhr, Frühstück im Träger-Haus in Ollantaytambo, eine Stunde Fahrt zum Kontrollpunkt Km 82 (Piskacucho). Über Llactapata nach Ayapata.
☾ Camp AyapataVier Stunden Aufstieg zum Dead Woman's Pass (4.215 m), Abstieg nach Pacaymayu, zweiter Anstieg und Abstieg nach Chaquicocha.
☾ Camp ChaquicochaLetzter Wandertag mit Blick auf Salkantay und Vilcabamba-Kette. Aufstieg nach Phuyupatamarca (3.600 m), Abstieg über Intipata nach Wiñay Wayna.
☾ Camp Wiñay WaynaFrühes Frühstück, zwei Stunden zum Sonnentor, Führung in Machu Picchu, Rückfahrt mit dem Zug (Expedition oder Vistadome, siehe Vorbehalt) und Transfer nach Cusco.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Die Ruinen am Weg – und warum sie den Trail ausmachen
Llactapata am ersten Tag von oben, Runkurakay als runder Wachposten am Pass, Sayacmarca auf dem Felssporn, Phuyupatamarca mit seinen Brunnen, die Terrassen von Intipata und Wiñay Wayna am dritten Abend: Keine dieser Anlagen ist mit dem Bus erreichbar. Wer sie sieht, ist zu Fuß hier – das ist der Unterschied, den kein anderer Trek der Region bietet. Der Guide führt durch jede Anlage; wer es genau wissen will, fragt nach den Wasserleitungen, die in Phuyupatamarca und Wiñay Wayna noch laufen.
Reisezeit: Trockenzeit, Regenzeit, Februar
Mai bis September ist Trockenzeit mit klaren Tagen, kalten Nächten (am Camp Chaquicocha auf 3.600 Metern bis unter null) und den meisten Trekkern; hier sind die Permits am frühesten weg. Oktober und April sind die Ränder mit wechselhaftem Wetter und besseren Chancen aufs Permit. November bis März regnet es, am stärksten im Januar und Februar; der Nebelwald am dritten Tag ist dann grün und nass, die Treppen rutschig. Im Februar ist der klassische Inca Trail zur Instandhaltung geschlossen; der kurze Trail ab Km 104 bleibt offen.
Fragen zur Route
Wie schwer ist der Inca Trail?
Mittel bis anspruchsvoll. Nicht wegen der Höhe – 4.215 Meter sind für akklimatisierte Wanderer machbar –, sondern wegen der Treppen und der Länge des zweiten Tags. Wer zwei Nächte in Cusco war und regelmäßig wandert, kommt durch. Wer Knieprobleme hat, nimmt Stöcke mit Gummispitzen; Metallspitzen sind auf dem Trail verboten.
Wo schläft man?
Auf staatlich festgelegten Campingplätzen, die die Veranstalter im Voraus mit dem Permit zugeteilt bekommen. Ayapata, Chaquicocha und Wiñay Wayna sind die üblichen; je nach Zuteilung kann ein Camp abweichen. Toiletten sind Campanlagen; beide verglichenen Produkte führen zusätzlich eine eigene Chemietoilette mit.
Kann ich den Inca Trail ohne Guide gehen?
Nein. Der klassische Inca Trail ist nur mit lizenziertem Veranstalter und Guide erlaubt; das Permit wird ausschließlich an Veranstalter ausgegeben. Der Salkantay ist die Route ohne diese Regel.
Wie viel trage ich selbst?
Beide Anbieter tragen 7 kg persönliches Gepäck im Duffel, inklusive Schlafsack und Matte, wenn geliehen. Im Tagesrucksack bleiben Wasser, Regenjacke, Sonnenschutz, Snacks und Kamera – drei bis fünf Kilo.
Quellen und Prüfstand
4 Quellen anzeigen
- www.viator.com/tours/Cusco/4-Day-Inca-Trail-Trek-to-Machu-Picchu-and-P – TreXperience: Tagesablauf mit Höhen (Viator Partner API) (abgerufen am 23.09.2026)
- www.viator.com/tours/Cusco/Classic-4-Day-Inca-Trail-Trek-to-Machu-Picc – Alpaca Expeditions: Tagesablauf mit Höhen (Viator Partner API) (abgerufen am 23.09.2026)
- www.gob.pe/sernanp – SERNANP: Zugangsregeln und Schließung des Inca Trail im Februar (abgerufen am 23.09.2026)
- www.senamhi.gob.pe/ – SENAMHI, peruanischer Wetterdienst: Trocken- und Regenzeit Region Cusco (abgerufen am 23.09.2026)
