- StartCapuliyoc ≈ 2.911 m, drei bis vier Stunden Fahrt ab Cusco über Cachora
- Tiefster PunktPlaya Rosalina am Apurímac 1.478 m, Hängebrücke
- Höchster PunktChoquequirao 3.050 m; kein Pass
- CampsChiquisca (≈ 1.900 m), Santa Rosa (2.230 m) oder Playa (1.478 m), Marampata (2.911 m) – je nach Produkt
- Strecke≈ 60 km hin und zurück; ≈ 3.000 Höhenmeter bergauf insgesamt
Das Profil: ein V, zweimal
Die Route ist ein V mit Choquequirao am oberen Ende des zweiten Schenkels. Tag 1 geht hinunter: von Capuliyoc vier Stunden in Serpentinen nach Chiquisca, bei den TreXperience-Varianten weiter bis zum Fluss. Tag 2 geht hinauf: Hängebrücke, Santa Rosa, drei bis vier Stunden Zickzack nach Marampata, bei den 5-Tage-Varianten von TreXperience noch bis zur Anlage. Tag 3 ist die Anlage. Dann dasselbe V zurück: hinunter nach Santa Rosa und zum Fluss, hinauf nach Chiquisca; am letzten Morgen die 1.100 Meter nach Capuliyoc.
Was das Profil verschweigt: Die Sonne. Der Canyon liegt auf 1.500 bis 2.500 Metern, es ist heiß, und die Serpentinen nach Marampata haben keinen Schatten. Die Veranstalter starten die Anstiege früh; wer trödelt, steigt in der Mittagshitze. Drei Liter Wasser am Anstiegstag sind normal.
Tagesabläufe der drei Produkte
Aus den Viator-Produktdaten, gekürzt. Die Camps unterscheiden sich: Salkantay Trekking schläft in Chiquisca und Marampata, TreXperience an der Playa oder in Santa Rosa und oben bei der Anlage. Die TreXperience-4-Tage-Variante trägt für Tag 1 und 2 denselben Text; wir haben Tag 2 aus der 5-Tage-Variante ergänzt und kennzeichnen das.

Erst geht es 1.400 Meter hinunter. Das ist der leichte Teil.
Von Capuliyoc siehst du am ersten Morgen alles auf einmal: den Canyon, den Fluss ganz unten, und gegenüber den Hang, an dem Choquequirao liegt. Dann Stunden bergab in Serpentinen, die Sonne im Rücken, die Knie im Blick.

Der tiefste Punkt. Ab hier nur noch hinauf.
Eine Hängebrücke über einen Fluss, der weiter unten zum Amazonas wird. Hier ist es heiß, es gibt Sandfliegen, und vor dir liegen 1.500 Höhenmeter bis zum Camp. Salkantay Trekking legt hier am vierten Tag eine Badepause ein.

Drei Stunden Serpentinen. Dann das Abendlicht im Canyon.
Der Tag, der den Choquequirao vom Salkantay unterscheidet: keine Höhe über 3.100 Meter, aber ein Aufstieg ohne Pause und ohne Schatten. Marampata ist ein Weiler mit ein paar Familien, die Camps betreiben.

Eine Inka-Stadt, und vielleicht zehn andere Menschen.
Nur ein Teil der Anlage ist freigelegt. Hauptplatz, Wohnbereich, die Lama-Terrassen mit den weißen Steinfiguren im Hang. Bei den 5-Tage-Varianten hast du den ganzen Tag; bei vier Tagen den Nachmittag und den Morgen.

Kein Zug, keine Busse. Nur der Wind über den Terrassen.
Das ist der Unterschied zu Machu Picchu, den kein Foto zeigt: Es wird still. Wer bleiben darf, bis die Sonne im Canyon versinkt, versteht, warum die Route trotz Anstrengung gewählt wird.

Zum Schluss noch einmal 1.100 Meter hinauf. Früh los.
Der letzte Tag beginnt vor der Sonne, weil der Hang ab zehn Uhr glüht. Oben in Capuliyoc wartet das Mittagessen, dann Abschied vom Team; Salkantay Trekking fährt danach zum Saywite-Stein und ins Thermalbad Conoc.
Der Weg in Etappen: Höhen und Abläufe aus den Anbieterdaten, Fotos illustrieren die Orte. Die Kästen zeigen, wo sich die vier verglichenen Angebote am selben Ort unterscheiden.
Salkantay Trekking · Choquequirao 5 Tage 5 Tage · 4 Nächte
Abholung 4:30 Uhr, Frühstück in Cachora mit Blick auf Salkantay und Humantay, Treffen mit Koch und Maultiertreibern in Capuliyoc (2.911 m), drei Stunden Abstieg nach Chiquisca zwischen Obstfeldern.
☾ Camp Chiquisca ≈ 1.900 mEine Stunde hinab zur Playa Rosalina (1.478 m), Hängebrücke, dann der härteste Teil: Mittag in Santa Rosa, drei Stunden Serpentinen hinauf nach Marampata mit Blick über den Canyon.
☾ Camp Marampata 2.911 mDer ganze Tag in der Anlage (3.050 m), eine Stunde vom Camp: Hauptplatz, Terrassen, Lama-Terrassen, Führung. Abends zurück ins Camp.
☾ Camp MarampataZwei Stunden hinab nach Santa Rosa zum Mittag, Bad im Apurímac an der Playa Rosalina, Aufstieg nach Chiquisca, Abend bei einer Familie.
☾ Camp ChiquiscaFrüh los wegen der Sonne, vier Stunden hinauf nach Capuliyoc, Abschied vom Team, Saywite-Monolith, Thermalbad Conoc, Mittag, Ankunft in Cusco gegen 18 Uhr.
TreXperience · Choquequirao 4 Tage 4 Tage · 3 Nächte
Abholung 4:30–5 Uhr, Frühstück in Capuliyoc (2.911 m) gegen 8:30 Uhr, vier Stunden Abstieg nach Chiquisca (1.893 m) zum Mittag, zwei weitere Stunden hinab nach Santa Rosa.
☾ Camp Santa Rosa 1.478 mAufstieg nach Marampata und weiter zur Anlage (Tagestext beim Anbieter mit Tag 1 identisch – Ablauf vor Buchung bestätigen).
☾ Camp bei der AnlageSonnenaufgang in der Anlage, drei Stunden hinab nach Santa Rosa zum Mittag, zwei Stunden weiter hinab und zwei hinauf nach Chiquisca.
☾ Camp Chiquisca 1.800 mVier Stunden hinauf nach Capuliyoc, Mittag, Abschied vom Team, Rückfahrt nach Cusco, Ankunft gegen 17 Uhr.
TreXperience · Choquequirao 5 Tage 5 Tage · 4 Nächte
Abholung 4:30 Uhr, Frühstück in Capuliyoc, vier Stunden hinab nach Chiquisca (1.893 m), zwei weitere hinab zum Camp am Fluss.
☾ Camp Playa 1.478 mHängebrücke über den Apurímac, vier Stunden hinauf nach Marampata (2.911 m), Mittag, zwei Stunden weiter zur Anlage (3.030 m).
☾ Camp bei der Anlage ≈ 2.900 mSonnenaufgang, dann der ganze Tag in der Anlage mit Guide.
☾ Camp bei der AnlageDrei Stunden hinab nach Santa Rosa (2.230 m) zum Mittag, zwei hinab, zwei hinauf nach Chiquisca.
☾ Camp Chiquisca 1.800 mVier Stunden hinauf nach Capuliyoc, Mittag, Rückfahrt, Ankunft in Cusco gegen 17 Uhr.
Stationen und Gehzeiten aus den Viator-Produktdaten des Veranstalters, redaktionell gekürzt. Karten und Angaben illustrieren die Route und ersetzen keine Navigation.
Die Anlage: was du an einem Tag sehen kannst
Choquequirao liegt auf einem Bergrücken über dem Apurímac, rund 1.800 Hektar, davon geschätzt ein Drittel freigelegt. Vom Camp Marampata ist es eine Stunde bis zum Hauptplatz. Zu sehen: der Hauptplatz mit Tempel und Wohngebäuden, der obere Platz, die Terrassen, das Wassersystem, und – eine Stunde Abstieg und wieder Aufstieg – die Lama-Terrassen mit den weißen Steinfiguren im Hang, das bekannteste Motiv. Wer die Lamas sehen will, braucht den ganzen Tag; die 4-Tage-Variante reicht meist nur für den Hauptplatz.
Reisezeit: Trockenzeit für die Serpentinen
April bis Oktober ist trocken; Mai bis August am sichersten. Im Canyon ist es tagsüber ganzjährig heiß, nachts in Marampata kühl. November bis März regnet es, die Serpentinen werden rutschig, der Fluss steigt; der Trek ist möglich, aber Camps und Wege leiden. Choquequirao hat keine Schließzeit.
Fragen zur Route
Wie schwer ist der Choquequirao Trek?
Anspruchsvoll wegen der Höhenmeter, nicht wegen der Höhe. 1.500 Meter am Stück bergauf in der Hitze, zweimal. Trainierte Wanderer schaffen es; Maultiere tragen das Gepäck, und ein Reittier für Notfälle ist bei den meisten Anbietern gegen Aufpreis zu haben.
Gibt es Wasser unterwegs?
An den Camps und in den Weilern Chiquisca, Santa Rosa und Marampata gibt es kleine Läden und Wasser zu kaufen. Salkantay Trekking nennt gereinigtes Wasser in der Leistungsliste, TreXperience nicht. Ein Filter oder Tabletten sind ohnehin sinnvoll.
Kann man den Trek ohne Guide gehen?
Ja, es gibt kein Permit; die Camps in Chiquisca, Santa Rosa und Marampata werden von Familien betrieben, die auch Essen verkaufen. Wer selbst trägt, sollte die Hitze einrechnen. Diese Seite vergleicht geführte Angebote.
Quellen und Prüfstand
4 Quellen anzeigen
- www.viator.com/tours/Cusco/Classic-Choquequirao-Trek-5-Days-4-Nights/d – Salkantay Trekking: Tagesablauf mit Höhen (Viator Partner API) (abgerufen am 23.09.2026)
- www.viator.com/tours/Cusco/Choquequirao-Trek-5-days-and-4-nights/d937- – TreXperience 5 Tage: Tagesablauf mit Höhen und Distanzen (Viator Partner API) (abgerufen am 23.09.2026)
- www.viator.com/tours/Cusco/Choquequirao-Trek-4-days-and-3-nights/d937- – TreXperience 4 Tage: Tagesablauf (Viator Partner API) (abgerufen am 23.09.2026)
- www.senamhi.gob.pe/ – SENAMHI: Klima Apurímac und Cusco (abgerufen am 23.09.2026)